Vor genau hundert Jahren, im sonnigen Mai 1913, eröffnete eine junge Dame namens Gabrielle Chanel im französichen Seebad Deauville ihre erste Modeboutique. Was danach folgte, gilt als eine der traumhaftesten Erfolgsgeschichten der Modegeschichte. Heute ist eine nicht weniger schillernde Figur, nämlich Karl Lagerfeld, Chef-Designer des französischen Modeimperiums. Für das geniale Multitalent war es eine Ehrensache, der legendären Gründerin zum hundertjährigen Jubiläum von Chanel ein filmisches Denkmal zu setzen. Unter dem Titel “Once Upon a Time” beschwört der kurze Schwarz-Weiß-Film in bezauberndster Stummfilm-Ästhetik die Gründungszeit des Modehauses. Der Streifen dreht sich um die Eröffnung der ersten Chanel-Boutique in Deauville, und natürlich wimmelt es darin vor schönen und äußerst stilvollen Menschen. Bei der Auswahl der Schauspieler hatte Lagerfeld freie Hand und konnte sich zudem noch aus seinem Pool an Supermodels bedienen. Und so tauchen neben Keira Knightley, die die junge Coco verkörpert, die Actrice Clotilde Hesme und Models wie Stella Tennant, Lindsey

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Bei Kosmetik und Musik ist es doch das gleiche, kommen Empfehlungen von Freunden, kann man ihnen meist blind vertrauen und weiß, dass sie gut sind. So auch bei diesem Musiktipp, den ich von der großartigen Nina Windisch bekam – Owlle mit “Ticky Ticky”. Blaue Augen, feuerrotes Haar, sinnliche Stimme. Die französische Musikerin Owlle bezaubert Augen und Ohren gleichermaßen. Ihr vom 90er Jahre Trip-Hop inspirierter Sound ist eine Mischung aus Elekrtro-Pop mit minimalistischen Beats und eingängigen Rhythmen. Erst kürzlich präsentierte die junge Sängerin ihre erste EP mit dem Leadtrack „Ticky Ticky“, der neugierig auf mehr macht. Ihr kennt sie unter Umständen schon, denn während der Paris Fashion Week  begeisterte Owlle die Modewelt mit ihrem Auftritt bei der H&M Show. Besonders für Liebhaber von Lykke Li, Glasser und Bat for Lashes ist Owlle eine echte Entdeckung. Am 12. April erscheint die neue Remix EP zu ihrem Song „Ticky Ticky“. Wir dürfen gespannt

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Dieses hübsche Fashionfilmchen des schwedischen Labels Hope erinnert mich daran, dass ich schon viel zu lange nicht mehr in Paris gewesen bin, wie sonst sollte ich es mir erklären, dass ich am Liebesten in den nächsten Thalys in die französische Hauptstadt steigen möchte? Es würde mich auch absolut nicht stören, wenn mir dort die Herbst / Winter 2013 Kollektion von Hope präsentiert werden würde – im Gegenteil, denn was könnte besser sein, als Skandinavien in Paris? Nichts, außer einem echten Frühlingstag in Paris vielleicht.

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Manchmal kann doch nichts schöner und lässiger wirken, als Casual und Formal Wear Elemente, kombiniert in einem Outfit. Wie hier die Dame, die in Racers, frühlingshaft kombiniert zu Nudetönen, einem Camelcoat, einer so geschickt gehaltenen Oversize-Clutch und Hut geradewegs auf dem Weg zur nächsten Show der Paris Fahsion Week unterwegs ist. Lässigkeit, ein Chic, von dem ich mir auch für meine nöchsten Outfits eine dicke Scheibe abschneiden werde. Fotos: style.com und The Sartorialist

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In den Neunziger Jahren war Caroline de Maigret ein erfolgreiches, aber frustriertes Model, dann wurde sie eine erfolgreiche, aber glückliche Musikproduzentin und Mutter. Als sie 35 war, holte sie Karl Lagerfeld plötzlich auf den Laufsteg zurück und inzwischen macht sie auch wieder Editorials und Kampagnen. Einen Tumblr mit Carolines Styles, Shoots, persönlichen Favoriten und vielem, was sie inspiriert, befüllt die französische Stilikone, zum Glück, auch noch. Modische Fehltritte sucht man bei ihr vergebens, de Maigret prägt einen Pariser Look par excellence, der chicer uns stilvoller kaum sein kann. Caroline de Maigret, mein Lieblingstumblr des Monats. Fotos via: Caroline de Maigret

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Das Berliner Designerduo Kaviar Gauche präsentiert zur Herbst/Winter-Saison 2013/14 erstmals seine Kollektion bei der Pariser Modewoche, zum Sound von originaler Didgeridoo Musik und Chorälen aus der von mir so verehrten Matthäus-Passion von J.S. Bach. Die Schau fand im Maison de L’Architecture statt, passend dazu, das Kaviar Gauche typische und die Kollektion dominierende Element – ein gestanztes grafisches Muster, welches Tops mit Cut-outs zu kurzen und bodenlangen Röcken, Blazer und Hosen aus Leder sowie Clutches schmückt. Alexandra Fischer-Roehler and Johanna Kühl arbeiten in ihrer neuen Kollektion mit viel Leder, das sie kontrastreich zu weichfallenden Stoffen wie Kaschmir und Seide kombinieren. Die weibliche Eleganz betont eine Farbauswahl aus matten Pudertönen, strahlendem Weiß und tiefem Schwarz. Ich bin begeistert von dem mehr als gelungenen Pariser Debut der beiden Berliner Designerinnen – Chapeau! Fotos: PR Kaviar Gauche