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Das ist echte Verpackungskunst, die jede noch so tief versteckteste Ballerina in sich wach ruft – auch mir ging es so, als ich den so überaus hübsch gestalteten Bloch-Karton öffnete, der bei mir den Preis für das schönste Packaging gewinnt. Kurz vorab etwas zu der interessanten Geschichte des Traditionshauses Bloch: Der Russe Jacob Bloch wanderte in den 1932 nach Sydney aus und entdeckte dort nicht nur seine Liebe zum Ballett, sondern auch zu einer Prima Ballerina. Mit der Kreation seines ersten handgefertigten Ballett- Pointé-Schuhs, gefertigt für seine Prima-Ballerina, gründete er die Firma Bloch. So wurde Bloch zur Marke mit den bequemsten Ballett-Schuhen,  damit nicht nur Tänzerinnen in den Genuss so bequemer Schuhe kommen, ist seit 2008 die Fashion-Linie für die Straße erhältlich, hier wird nicht nur Wert auf Bequemlichkeit, sondern auch auf bestes italienisches Leder gelegt. Das von mir ausgesuchte und im Onlineshop Javari bestellte Modell “Darcey” soll übrigens auch

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Was ich jeden Tag bei uns im Opernhaus erleben darf, ist die Arbeit hinter den Kulissen, die, die meist im verborgenen bleibt, aber ohne die sich der Vorhang am Abend nicht öffnen könnte. So zum Beispiel auch die der Kostümabteilung: wieviele Arbeitsstunden tatsächlich in jedem einzelnen Kostüm stecken – egal ob Chorkostüm, Tutu oder in den Gewänder einer Primadonna – ist für einen Unbeteiligten wahrscheinlich sehr schwer abzuschätzen. Die Kostümabteilung des New York City Ballet ist ein besonders geschäftiger Ort, wenn man bedenkt, dass die Company aus mehr als einhundert Tänzern besteht, die bis zu sechs verschiedene Ballettabende in der Woche tanzen. In dem kurzen Dokumentarfilm Recreating a Tutu’s Splendor beschreibt Marc Happel, Kostümdirektor des NYCB, wieviele und welche Arbeitsschritte es braucht ein Tutu aus einer Balanchine Choregraphie aus den 1970er Jahren wieder so aufzuarbeiten, damit die Primaballerina am Abend auf der Bühne darin glänzen kann. Hach ja, wenn ich

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Schöner könnte kulturelles Engagement doch gar nicht sein, so wie es Dorothee Schumacher gerade zeigt. Das Modelabel Schumacher aus Mannheim, das mit seinem femininen und mondänen Couture-Chic die Frauenherzen auf der ganzen Welt höher schlagen lässt, unterstützt das Nationaltheater Mannheim mit einer außergewöhnlichen Freundschaftsaktion: die Mannheimer Designerin hat exklusiv eine Canvas-Tasche entworfen, deren gesamter Verkaufserlös dem geplanten Filmprojekt zum “Neuen Mannheimer Ring” (ein Film zur Neuproduktion des “Rings der Nibelungen” unter der Regie von Achim Freyer und unter der Musikalischen Leitung von Dan Ettinger) zu Gute kommen wird. Heute und morgen, Freitag und Samstag, den 18. / 19. Mai 2012, veranstaltet Schumacher gemeinsam mit Freunden einen Friends Bazaar zugunsten des Nationaltheater Mannheim. Herzstück der Charity-Aktion ist der Verkauf von Losen mit fantastischen Gewinnen: Blumenarrangements, Stylinggutscheine, Karten für das Nationaltheater, exklusive Hausführungen und vieles mehr. Der Hauptpreis: ein Besuch der VOGUE Fashion’s Night Out in Berlin im September, einschließlich einer Übernachtung für

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Tristan und Isolde. Ruhrtriennale 2011. Inszenierung Willy Decker

In fünf Stunden könnte ich von Essen nach Paris reisen, einen Marathon laufen, oder durch viele Boutiquen ziehen und Kleider anprobieren. Doch mit fünf Stunden nicht verplanter Zeit fange ich fast nichts lieber an, als eine Opernvorstellung zu besuchen. Bei dieser Länge muss es sich natürlich um eine “große Oper” handeln, vorzugsweise um ein Werk von Richard Wagner oder Richard Strauss. Wenn ich “Weia! Waga! Woge, du Welle, walle zur Wiege! Wagalaweia! Wallala, weiala, weia!” höre, denke ich nicht “Ist der Typ verrückt?”, sondern “Ach ja, Rheingold, lange nicht gehört.”. Opern zu hören, zu besuchen und zu lieben ist für mich zwar alltäglich wie das Joggen oder Bloglesen zum Frühstück, aber nicht gewöhnlich. Auf jeden Opernbesuch freue ich mich und spüre die kribbelnde Anspannung bevor sich der Vorhang der Bühne öffnet. Vor einem fünfstündigen Tristan überlege ich mir nicht, ob ich nicht rein zufällig eine gute Ausrede hätte, um vom

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