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Loblieder über Odeeh, habe ich hier schon häufig gesungen (und nein, ich mache an dieser Stelle ganz sicher nicht den Wortwitz mit, Ihr wisst schon, Odeeh an die Freude), aber weil mich die tragbare und zeitlose Mode von Jörg Ehrlich und Otto Drögsler jedes Mal aufs Neue begeistert und regelrecht vom Stuhl haut, beginne ich nun wieder zu singen. Das gerade veröffentlichte Pre-Fall Lookbook „No. 8“, fotografiert übrigens von der großartigen Sabrina Theissen, zeigt uns wieder, für was Odeeh steht: starke Farben und Printmuster treffen auf elegante und durchaus sehr feminine Schnitte und einen Hauch von Avantgarde. Gepaart ist die Mode hier mit einer auch Make-Up technisch frische Brise, denn Maria Loks trägt struppig, leicht zerstauste Haare und einen Hauch von Nude in ihrem Gesicht. Schöner geht’s nicht! Weshalb ein Loblied auf Odeeh sein muss ist doch allerspätestens nach diesen Bildern zu verstehn, oder? Fotos via PRAG PR

Odeeh, Odeeh, wie mich die Frühjahr/Sommer 2013 Kollektion von Otto Drögsler und Jörg Ehrlich begeistert, einfach großartigst. Für ihre Kollektion Nr. 7 haben sich die beiden Designer aus dem fränkischen Giebelstadt Vintage-Fotografien zur Anleitung für Ikebana, dem japanischen Blumenbinden, zur Vorlage genommen. Im Rahmen der Paris Paris Fashion Week  verwandelte sich für kurze Zeit die Galerie Karsten Greve in eine außergewöhnliche Showlocation, die mehr als 100 exklusiv geladenen Gästen die Möglichkeit bot, das eklektische Spiel aus Farben, Mustern und hochwertigen Stoffen zu bewundern. Angesagtes Volumen, das selbst eine Schildkrötenpanzerartige Jacke edel ausschauen lässt (die ich im Übrigen zu gerne einmal anprobieren würde). Die Kollektion präsentiert eine neue Formensprache und Musterung, opulente Jacquards und Brokate mit aufgerissenen Oberflächenstrukturen. Ein perfektes Zusammenspiel von üppigen, reichen Stoffen, kontrastiert durch zarte Mousselines, Chiffons und Organza. Strenge, klare Formen werden bei Odeeh durch feminine, zarte Farbigkeit aufgebrochen. Hochgerutschte Taillen, Babydoll oder lose Trapez Silhouetten erinnern

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Odeeh, das Label von Otto Drögsler und Jörg Ehrlich, präsentierte sich gestern zum zweiten Mal auf der Pariser Fashion Week. Die Kollektion No.6 wurde etwas abseits der Tuileries im Atelier Basfrois vorgestellt und zeigt, dass die beiden Designer im letzten Jahr richtig damit lagen auf Paris zu setzen und auf internationalen Parkett bestehen können. Die beiden ehemaligen Kreativchefs von René Lezard setzen in ihrer Herbst/Winter 2012/2013 Kollektion auf Prints, geradlinige Schnitte, leuchtende, satte Töne, die auf Nichtfarben wie Schwarz und Weiß treffen, und eine gehörig (schöne) Prise London Sixties. Mikadostoffe, gekochte Wolle und Seersucker Satin, umspielen in allen Stücken die Silhouette der Frau selbst im Winter schmeichelhaft. Wie schon in den vorangegangenen Kollektionen ließen sich Otto Drögsler und Jörg Ehrlich von der Kunst beeinflussen, hier ist es der Stil der Wiener Werkstätte, der sich unter anderem in Reitsportmotiven zeigt. Mir haben es vor allen Dingen die flamingorote Hose und das zart

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Das Schönste am Bloggen ist doch das Gelesenwerden. Ich freue mich über jeden Kommentar, jede eMail und jedes Wort über meine Artikel und das Blog im Allgemeinen, ganz besonders jedoch, wenn Freunde, die sich ansonsten nicht in der Internetwelt zu Hause fühlen, mir Ideenvorschläge liefern und tatsächlich jeden Artikel lesen. So wie Thomas. Dieser Beitrag ist ganz speziell für ihn, denn schon nach meinem Artikel “Der Sound der Berlin Fashion Week” brachte er mich auf die Idee meine Mittwochsmusik mit Lieblingskollektionen zu verknüpfen und zu überlegen, wie ich eine Kollektionsschau wohl “sounddesignen” würde. Gesagt, getan, oder besser geschrieben. Als ich Anfang Oktober über die erste Prêt-à-Porter Schau von ODEEH in Paris berichtete und voller Begeisterung die Kollektionsbilder betrachtete hatte ich einen Ohrwurm, wie er vielleicht ungewöhnlicher nicht hätte sein können. Ungewöhnlich insofern, als dass die sinfonische Dichtung “La Mer” von Claude Debussy wahrscheinlich mehr Klanggewalt als Ohrwurm ist. Claude Debussys

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Mit ihrer gerade mal fünften Kollektion haben heute die ODEEH Designer Otto Drögsler und Jörg Ehrlich bei den Prêt-à-Porter Schauen in Paris debütiert. Inspirieren ließen sich die beiden Designer, die ihren Firmensitz ganz bodenständig im fränkischen Giebelstadt haben, wie schon in den vorangegangenen Kollektionen vom Bildhaus Brancusi und von Kunstausstellungen. Die Spring / Summer 2012 Kollektion setzt wieder einmal den Fokus auf die Silhouette, das entscheidende Momente für alle ODEEH Kreationen, die nun viel Druck zeigt und geradezu bunt daher kommt. Wir sehen kräftige Citrustöne, leuchtendes Blau und kontrastierendes Schwarz und Weiß. Beidseitige Drucktechniken lassen klassischen Hahnentritt zu einem Flechtmuster werden, Palmendessins erscheinen plötzlich als Zebramuster. Die ODEEH Kollektion No.5 spielt gekonnt mit optischen Illusionen und zeigt eine kreative Vielfalt und Überraschungsmomente. Drögsler und Ehrlich präsentierten ihre ODEEH Kollektion, wie könnte es passender sein, in der Galerie Karsten Greve, die sich in eine außergewöhnliche Showlocation verwandelte, in der das eklektische

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