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Nur noch ein paar Wochen und dann beginnt die Zeit, auf die ich mich seit gefühlt einem Jahr freue – die Somerferienzeit. Würde ich in diesem Jahr nicht auf Asienreise nach Singapur und Koh Samui gehen, ich würde ganz bestimmt hierhin fahren: nach Nizza, meine Herzensstadt. Bereits die Anreise nach Nizza, sofern sie mit dem Flugzeug erfolgt, ist einmalig, denn der atemberaubende Landeanflug spiegelt die Eleganz und den glamourösen Charakter der französischen Riviera perfekt wider. Die Kombination aus blauem Wasser, Himmel und einem Blick auf Villen, Yachten und Helikoptern ist wunderbar. Inmitten einer außergewöhnlichen Naturlandschaft, die zu den beliebtesten Reisezielen der ganzen Welt gehört – zwischen dem Mittelmeer und den Bergen – liegt Nizza, die Hauptstadt der Côte d’Azur. Die mediterrane Stadt verspricht nicht nur ein ganzjähriges mildes Klima mit durchschnittlich 300 Sonnentagen im Jahr sondern ist zugleich auch ein Paradies für Kulturbegeisterte und Gourmets. Die Stadt der Kunst, der Geschichte,

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Bei Kosmetik und Musik ist es doch das gleiche, kommen Empfehlungen von Freunden, kann man ihnen meist blind vertrauen und weiß, dass sie gut sind. So auch bei diesem Musiktipp, den ich von der großartigen Nina Windisch bekam – Owlle mit “Ticky Ticky”. Blaue Augen, feuerrotes Haar, sinnliche Stimme. Die französische Musikerin Owlle bezaubert Augen und Ohren gleichermaßen. Ihr vom 90er Jahre Trip-Hop inspirierter Sound ist eine Mischung aus Elekrtro-Pop mit minimalistischen Beats und eingängigen Rhythmen. Erst kürzlich präsentierte die junge Sängerin ihre erste EP mit dem Leadtrack „Ticky Ticky“, der neugierig auf mehr macht. Ihr kennt sie unter Umständen schon, denn während der Paris Fashion Week  begeisterte Owlle die Modewelt mit ihrem Auftritt bei der H&M Show. Besonders für Liebhaber von Lykke Li, Glasser und Bat for Lashes ist Owlle eine echte Entdeckung. Am 12. April erscheint die neue Remix EP zu ihrem Song „Ticky Ticky“. Wir dürfen gespannt

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Odeeh, Odeeh, wie mich die Frühjahr/Sommer 2013 Kollektion von Otto Drögsler und Jörg Ehrlich begeistert, einfach großartigst. Für ihre Kollektion Nr. 7 haben sich die beiden Designer aus dem fränkischen Giebelstadt Vintage-Fotografien zur Anleitung für Ikebana, dem japanischen Blumenbinden, zur Vorlage genommen. Im Rahmen der Paris Paris Fashion Week  verwandelte sich für kurze Zeit die Galerie Karsten Greve in eine außergewöhnliche Showlocation, die mehr als 100 exklusiv geladenen Gästen die Möglichkeit bot, das eklektische Spiel aus Farben, Mustern und hochwertigen Stoffen zu bewundern. Angesagtes Volumen, das selbst eine Schildkrötenpanzerartige Jacke edel ausschauen lässt (die ich im Übrigen zu gerne einmal anprobieren würde). Die Kollektion präsentiert eine neue Formensprache und Musterung, opulente Jacquards und Brokate mit aufgerissenen Oberflächenstrukturen. Ein perfektes Zusammenspiel von üppigen, reichen Stoffen, kontrastiert durch zarte Mousselines, Chiffons und Organza. Strenge, klare Formen werden bei Odeeh durch feminine, zarte Farbigkeit aufgebrochen. Hochgerutschte Taillen, Babydoll oder lose Trapez Silhouetten erinnern

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Auf französisch klingt doch einfach alles viel schöner, schnöde “Schminke” oder “Make-Up” bekommen mit ”maquillage” doch einen viel angenehmeren Klang. Auch typisch französisch: selbst mit den “démaquillant“-Produkten aus dortigen Apotheken können deutsche Produkte nur schwer mithalten. Neu in mein Badezimmer haben es, weil es sich so schön anhört hier in Originalsprache, das Eau Démaquillant Micellaire und das Gel Démaquillant Fondant von Nuxe geschafft. Nachdem ich von beiden Produkten in einer Nicer Apotheke kleine Proben erhalten hatte und mich über drei Wochen, gerade das Reinigungsgel ist so unglaublich ergiebig, davon überzeugen konnte, dass meine “maquillage” im Handumdrehen sanft und gründlich entfernt wird, kaufte das Reinigungsgel nach, bei dem es aktuell als Bonus das Gesichtswasser mit dazu gibt. Der zarte Rosenduft ist beruhigend und absolut nicht aufdringlich, so wie ich ihn bei eigentlich anderen Drogerieprodukten mit Rosenessenz empfinde. Das “Eau Démaquillant Micellaire” ist perfekt für die Augen und erfrischt sie wunderbar. Gesichtswasser bewahre

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  Die Designerin Emma François gründete Sessùn 1996 in Marseille und steht mit ihrem Label unverkennbar für den südfranzösischen Stil, wie ihn junge, modebewusste Business-Mademoiselles tragen würden. Klassisch, etwas bieder, aber gleichzeitig wunderbar jung und “en vogue” ist die aktuelle Kollektion, deren Lookbook den legeren französischen Chic so wunderbar widerspiegelt.“Verspielter französischer Charme meets Schulmädchen meets Businesslook”. Gemusterte Blümchen und Print-Hosen werden zu coolen Blousonjacken getragen. Hübsche Röcke werden mit bunten Kniestrümpfen aufgepeppt und A-förmige Kleider und Mäntel sind von den wilden 60ies inspiriert. Passende Lederaccessoires und farblich abgestimmte Schuhe, einige Modelle habe ich in der Boutique in Nice anprobiert und war von dem Tragegefühl, trotz 6 cm Absatz, begeistert, runden den Look ab. Bilder: via Sessùn

Eine Pariserin in New York – die Kollaboration zwischen dem US-Label Kate Spade und der französischen Bloggerin Garance Doré vereint von beidem das Beste. Farbenfrohe Prints der ehemaligen Illustratorin Doré verschönern unter dem Motto „Les filles sont folles“ neben Röcken, Blusen und Kleidern auch iPhone-Hüllen und Pochettes. “Es ist tatsächlich das erste Mal, dass mich eine Marke nach Zeichnungen für Prints gefragt hat”, erklärte die Französin, die – bevor sie 2006 mit dem Bloggen begann – als Illustratorin tätig war. Über eine Illustration, die nun in einem Taschenstoff verarbeitet ist, auf dem drei Leute mit Drinks zu sehen sind, sagte sie: “Die Idee des Prints ist eine Cocktail-Party. Ich habe dabei den Stil Frankreichs mit dem New Yorks gemixt – meine beiden Heimatorte.” Garance Doré und ihr Freund, Mr. Sartorialist Scott Schumann, gewannen in diesem Jahr den “Media Award” bei den CFDA-Awards. Über den Verlauf ihrer Karriere sagte sie: “Ich

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  “Le modèle de la robe est très bizarre, mais trèeeeees jolie. C’est votre robe, vous devez l’acheter!” flöteten die netten Pariser Sandro Verkäuferinnen (das französische “vendeuse” klingt doch direkt viel netter) unisono, als ich in dem Strickkleid mit, für mich doch recht ungewohnten, “bizarren” Leomuster aus der Umkleidekabine hüpfte. Kaum dass ich mich versah, hatte ich in Windeseile die fast vollständige neue Herbst-Winter Kollektion von Sandro in meiner Kabine hängen – ein Teil schöner als das andere. Die Boutique im Marais hätte ich am Liebsten mit zehn, anstelle nur mit einer, Tüte verlassen.   Das Pariser Label schenkt sein Hauptaugenmerk in seiner Herbst-Winter 2012/13 Kollektion den gedeckten Farben wie schwarz, weiß, beige, grau, blau, burgund und dunkelgrün. Bei den Prints haben sich die Designer Evelyne und Ilan Chétrite von der Tierwelt inspirieren lassen – und so sind Schlange, Leopard und Tiger in vielfältigen Variationen vertreten. Paillettenverzierungen, silberne oder goldene

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  Am vorletzten Tag meines wunderbaren Nizza-Urlaubes stand ich im Musée Marc Chagall wie gefesselt vor diesem Gemälde von Simon Hantaï. In diesem Moment hätte ich mit voller Bestimmtheit sagen können Oui, ich bin vollkommen tiefenentspannt. Beim Durchforsten meiner vielen Urlaubsfotos, wenn Knipsen olympisch wäre hätte ich mich mindestens für die Spiele qualifiziert, blieb ich gerade wieder bei Simon Hantaïs Kunstwerk hängen und mit den folgenden drei verdächtig nach Sommer riechenden Tracks, habe ich dieses aufregende Gefühl von “Einfach-mal-Blaumachen” wieder in meinem Bauch. Da soll es auch bleiben, zumindest die nächsten fünf Tage, bevor der Ernst des Lebens mich schnell genug wieder hat. 1. Mit “Dance Hall Days” von Theophilus London im Ohr bin ich Meilen geflogen, Zug oder Auto gefahren, oder am Strand gejoggt. 2. Dank Jessie habe ich den Destiny’s Child Klassiker “Say my name” im Remix von Cyril Hahn entdeckt, der mich als Ohrwurm nicht mehr loslässt.

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