Bloch_Javari_2

Das ist echte Verpackungskunst, die jede noch so tief versteckteste Ballerina in sich wach ruft – auch mir ging es so, als ich den so überaus hübsch gestalteten Bloch-Karton öffnete, der bei mir den Preis für das schönste Packaging gewinnt. Kurz vorab etwas zu der interessanten Geschichte des Traditionshauses Bloch: Der Russe Jacob Bloch wanderte in den 1932 nach Sydney aus und entdeckte dort nicht nur seine Liebe zum Ballett, sondern auch zu einer Prima Ballerina. Mit der Kreation seines ersten handgefertigten Ballett- Pointé-Schuhs, gefertigt für seine Prima-Ballerina, gründete er die Firma Bloch. So wurde Bloch zur Marke mit den bequemsten Ballett-Schuhen,  damit nicht nur Tänzerinnen in den Genuss so bequemer Schuhe kommen, ist seit 2008 die Fashion-Linie für die Straße erhältlich, hier wird nicht nur Wert auf Bequemlichkeit, sondern auch auf bestes italienisches Leder gelegt. Das von mir ausgesuchte und im Onlineshop Javari bestellte Modell “Darcey” soll übrigens auch

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Mit Ballett kennt sich der Couturier Valentino bestens aus, denn schon 2009 entwarf er Kostüme für das Wiener Staatsballett. Jetzt hat Valentino Garavani für das New York City Ballet 16 Kostüme in Schwarz und Weiß, sowie natürlich im typischem Valentino-Rot entworfen. Feinstes Seidenchiffon und edles Organza, üppige Rüschen, Spitze und bauschige Tutus: “Ich mochte es, etwas Romantisches für die Mädchen zu entwerfen, die tanzen und flirten wollen”, erklärte der Designer in einem Interview mit The Cut. Für die große Herbst-Gala am 20. September 2012 im New Yorker Lincoln Center erweist das NYCB Valentino die Ehre, indem es das Stück “Rubies” von George Balanchine aufführt, eine Hommage an die roten Kreationen, das Markenzeichen, des Modemeisters. Als Dank übernahm Valentino die Ausstattung drei weiterer Ballette, darunter die, für die Welt Premiere von “New Martins“, choreographiert von Peter Martins zu Musik von Tschaikowskys “Eugen Onegin”. Co-Gastgeber des Abends sind unter anderem Valentinos langjähriger

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Freja Beha Erichsen als “Tough Ballerina” im Interview Magazine. Gerade im Winter werden uns wieder häufig Editorials, Anzeigen oder Werbekampagnen begegenen, die entweder eine Ballerina zeigen, oder eindeutig, manchmal vielleicht auch erst auf den zweiten Blick, vom Ballett inspiriert sind. Ganz sicher ist das Ballett-Sujet in Editorials oder in Werbestrecken schon lange vor “The Black Swan” äußerst beliebt gewesen, und wen wundert dies, ein Écarté derrière, Pas de chat oder ein Temps levé sauté wirken auch fotografisch festgehalten ungemein grazil und anmutig. Da ein bisschen schöner Kitsch an einem Regensonntag doch gerne sein darf, habe ich tief in meinem “Ballett Editorial”-Lieblings-Ordner gewühlt und meine liebsten Editorials zusammengefasst. Un bon week-end! Fotoserie “The Unseen Beauty” von Dina Johnsen. Fotostrecke “La Danse” von Javier Miqueleiz. Das Ballett inspirierte Lookbook Herbst/Winter 2011/12 von Bliss Lau. Fotostrecke “La Danse” von Anja Louise Verdugo. Fotostrecke “Danze” in der italienischen Amica im März 2010. “In Time

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Was ich jeden Tag bei uns im Opernhaus erleben darf, ist die Arbeit hinter den Kulissen, die, die meist im verborgenen bleibt, aber ohne die sich der Vorhang am Abend nicht öffnen könnte. So zum Beispiel auch die der Kostümabteilung: wieviele Arbeitsstunden tatsächlich in jedem einzelnen Kostüm stecken – egal ob Chorkostüm, Tutu oder in den Gewänder einer Primadonna – ist für einen Unbeteiligten wahrscheinlich sehr schwer abzuschätzen. Die Kostümabteilung des New York City Ballet ist ein besonders geschäftiger Ort, wenn man bedenkt, dass die Company aus mehr als einhundert Tänzern besteht, die bis zu sechs verschiedene Ballettabende in der Woche tanzen. In dem kurzen Dokumentarfilm Recreating a Tutu’s Splendor beschreibt Marc Happel, Kostümdirektor des NYCB, wieviele und welche Arbeitsschritte es braucht ein Tutu aus einer Balanchine Choregraphie aus den 1970er Jahren wieder so aufzuarbeiten, damit die Primaballerina am Abend auf der Bühne darin glänzen kann. Hach ja, wenn ich

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Der neue Spot von Euro RSCG für Air France zeigt, dass man durchaus noch Imagewerbung machen kann, die nichts anderes sein will als Image und visuell überwältigend mit der Metaphorik des Fliegens spielt. Und wenn man für ein Commercial auch noch Benjamin Millepied (der gerade auch erst als das neue Gesicht des YSL L’Homme Libre Duftes fungiert) als Choreographen und Tänzer sowie die Primaballerina Virginie Caussin zur Verfügung hat, ist das mit Sicherheit verdammt schön. Für diejenigen, die jetzt am Besten auch noch auf den Mozartgeschmack gekommen sind, sollte der nächste Klick übrigens die nächsten sieben Minuten hierhin führen. Und weil das Making-Of des Spots ebenfalls zum Anschauen einlädt, gibt es dieses auch noch hier:

Für die Youth Issue no. 12 des Acne Papers hat der Fotograf Benjamin Alexander Huseby junge Tänzer und Tänzerinnen des weltberümten Bolshoi Theaters Moskau portraitiert. Beeindruckende und wahnsinnig stimmige und wunderschöne Momentaufnahmen aus dem Leben junger Balletttänzer sind dabei herausgekommen.   Bolshoi Theatre Moscow by Benjamin A. Huseby from Ice Cream on Vimeo. Fotos via Piecesnmelodies