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sportsLove: cool laufen mit dem Adidas Climachill Gazelle Boost

Es gibt den schönen Spruch „Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur die falsche Kleidung.“. Wieviel Wahrheit in diesen Worten steckt ist beim Laufen sehr rasch zu spüren, und so behindert es einen Lauf doch sehr, wenn man im Winter zu dünn, oder im Sommer zu warm angezogen ist.
Die Climachill Sportbekleidung für Männer, Frauen und Kinder von Adidas garantiert auch bei größter Hitze immer für eine trockene und kühle Haut, denn die Feuchtigkeit wird durch das Material direkt nach außen geleitet. So bleibt die Haut auch bei der größten Anstrengung immer schön trocken. Die schnelle Trocknung wird durch eine Größere Oberflächenstruktur hervorgerufen, welche für die Meshstruktur bekannt ist.

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Mit dem Climachill Gazelle Boost präsentiert adidas Running zwei Modelle, die für Sommer-Feeling auf der Laufstrecke, im Gym und im Alltag sorgen.
Der Climachill Gazelle Boost Laufschuh für Frauen sorgt für Sommerfeeling. Das Obermaterial aus Textil mit Allover-Grafikprint liefert einen tollen Look. Die sockenähnliche Passform schmiegt sich an den Fuß an.

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Mitte Mai auf Mallorca hatte ich die Möglichkeit die Produkte unter optimalen Sommerbedingungen „anzulaufen“ und bin begeistert. Den Schweiß auf der Stirn können die Climachillprodukte natürlich nicht verhindern, aber sowohl den Füßen, als auch dem Körper geben sie ein gutes Laufgefühl. Ich neige dazu während des Trainings an den Füßen recht stark zu schwitzen. Natürlich spielen die richtigen Laufsocken hier immer eine große Rolle, aber dank der Climachill-Technik in den Schuhen geht dieses „Problem“ bei mir seit neuestem gen Minimun.
Meine neuen Begleiter für die langen Läufe als Marathonvorbereitungen habe ich hiermit also gefunden.

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Der perfekte Sommersalat: Quinoa Salat mit Mango, Kichererbsen und Spinat

Wusstet ihr, dass Quinoa (Aussprache: ˈkinwɑ) auch Inkareis, Inkakorn, Reismelde, Reisspinat, Andenhirse oder Perureis genannt wird? Egal wie er genannt wird, ich liebe ihn onehin, egal ob morgens im Porridge, oder Mittags als Beilage, oder im Salat.
Deswegen ist es auch kaum verwunderlich, dass dieser prima Salat mit Quinoa, Mango und Kichererbsen gerade mein absoluter Favorit ist und ich bin mir sicher, Eurer könnte er auch für die nächste Grillparty werden.

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So gesund und frisch, wie er ist und schmeckt ist er nicht nur das richtige für ein Picknick im Park, als Lunch in der Mittagspause, sondern auch genau das richtige nach einer herausfordernden Trainingseinheit.

Quinoa Salat mit Spinat, Kichererbsen, Spinat und Mango
Serves 4
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Prep Time
10 min
Cook Time
10 min
Total Time
25 min
Prep Time
10 min
Cook Time
10 min
Total Time
25 min
Ingredients
  1. 250g Quinoa (roter und weißer)
  2. 125g gekochte Kichererbsen
  3. 1 Mango
  4. 1 Handvoll Spinat
  5. 1 Zehe Knoblauch, kleingehakt
  6. 10 getrocknete Tomaten
  7. 1 Bund frischen Basilikum
  8. 2 EL frischgepresste Zitrone
  9. Salz, Pfeffer
Instructions
  1. 1. Nachdem der Quinoa ordentlich gewaschen ist wird er wie auf der Packungsanleitung beschrieben gekocht.
  2. 2. Währenddessen werden die Mango und die getrockneten Tomaten in kleine Stücke geschnitten. Den Knoblauch kleinschneiden, den Spinat waschen und die Kichererbsen zubereiten
  3. 3. Alle Zutaten in einer Schüssel miteinander vermengen und ein Dressing aus gutem Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer über die Zutaten geben.
http://www.modephonie.de/blog/
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Pasta ohne Pasta: Zucchinispaghetti mit Chili aus weißen und roten Bohnen

Zucchinispaghetti sind von meinen Tellern nicht mehr wegzudenken, nicht nur weil sie so lecker, gesund und einfach zuzubereiten sind, sondern auch, weil sie so fantastisch aussehen und das Auge ja bekanntlich immer mitisst. Die Bohnen im Chili sind zudem ein hervorragender Eiweißlieferant, beides zusammen ist also eine hervorragende Kombination für meinen Speiseplan, gerade in der Marathonvorbereitungszeit.
So köstlich das Gericht ist, so einfach ist es in der Zubereitung.

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Zutatenliste für zwei Portionen

– 2 große Zucchini
– 2 in Scheiben geschnittene Möhren
– 2 Knoblauchzehen
– 600g Passata
– 50g Tomatenmark
–  400g weiße Bohnen
– 400g Kindeybohnen (wenn Ihr Kindeybohnen in der Dose kauft, achtt darauf, dass kein Zucker enthalten ist)
– 1 feingeschnittene Jalapeño
– 1 TL Chiliflocken
– Salz, Pfeffer

Die Möhren und Knoblauch in einer Schmorpfanne in gutem Olivenöl braten.
Gebe die Passata, Tomatenmark, beide Bohnen und die Jalapeño hinzu und lasse das Chili 20 Minuten bei mittlerer Herdwärme einköcheln.
Zum Schluss wird das Chili gewürzt.
Nachdem die Zucchinispaghetti “genudelt” sind muss das Essen nun nur noch hübsch angerichtet werden.

Guten Appétit.

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Corinna läuft: so war der VIVAWEST-Halbmarathon

Die besten Ideen kommen doch häufig spontan, so entschieden mein Onkel Dietmar, der bereits viele große Marathons wie New York, Berlin, London gelaufen ist, sehr spontan, beim VIVAWEST Halbmarathon am 17. Mai an den Start zu gehen. Als Vorbereitung für den großen Berlin Marathon am 27. September war der VIVAWEST-Halbmarathon eine optimale Wettkampftrainingseinheit für mich, auf die in der nächsten Zeit sicherlich noch die ein oder andere folgen wird.

IMG_5593.JPGMein Runningoutfit für den Halbmarathon, ganz in Adidas Running.

Mit 5,1 Millionen Einwohner und einer Fläche von 4435 qkm ist das Ruhrgebiet der größte zusammenhängende Ballungsraum Deutschlands und wird, zu meinem Leidwesen, auch als „Ruhrpott“ oder „Revier“ bezeichnet.
Egal wie man das Ruhrgebiet nun nennen mag, es, oder vielmehr der Essener Süden, wird immer meine Heimat bleiben und so freute ich mich sehr an der Seite meines Onkels die 21 Kilometer quer durch Gelsenkirchen und den Essener Norden zu erlaufen. Besonders gespannt war ich deswegen, weil ich den Essener Norden und Gelsenkirchen weitaus schlechter kenne als Berlin und mich freute neue Plätze zu entdecken.
Der VIVAWEST-Marathon hat die Idee eines Marathonlaufes durch gleich mehrere Städte wieder aufgenommen, mit den Städten Gelsenkirchen, Essen, Bottrop und Gladbeck führt die Strecke auf der Langdistanz die Läufer mitten durch das Herz des Ruhrgebiets. So kann das Ruhrgebiet quasi wie bei einem Landschaftslauf sportlich erkundet werden, man begegnet auf der Strecke viel Zechen- und Industriekultur, aber kann auch den stetigen Wandel der Region hautnah erleben. Hinzu kommt hier, dass man durch die dichte Besiedlung immer wieder an der Strecke auf die herzliche Sportbegeisterung und Anerkennung der Bevölkerung trifft, welche den Lauf zu etwas ganz Besonderen macht. Die Herzlichkeit, die man dem Ruhrgebiet nachsagt, war so für jeden Läufer live zu spüren.

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Pastaparty mit einem köstlichen Erbsen-Cashewpesto.

Nach einer kleinen Pastaparty am Vorabend, starteten wir am Sonntagmorgen mit 3.500 anderen Halbmarathonis in Gelsenkirchen, insgesamt hatte der VIVAWEST-Marathon einen Rekord von 8.000 Teilnehmer, wovon dann knapp 1.000 die klassische Strecke gelaufen sind.
Auf welligem Terrain konnten wir zunächst hohes Tempo gehen und die Zeche Zollverein passieren, auf deren Höhe wir auf unsere Familie trafen, die uns ordentlich anfeuerte. Überhaupt war der Teil der Strecke auf Zollverein für uns der schönste, was sicherlich ganz besonders an dem eindrucksvollen Ambiente lag, das uns dort geboten wurde.

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Weiter ging es über sechs Kilometer auf einer schönen Trasse zurück in Richtung Gelsenkirchen durch den mir bis dahin zu Unrecht unbekannten einmaligen Nordsternpark.
Trotz der vielen Steigungen, die der Halbmarathon hatte, bin ich eine prima Zeit gelaufen, die mich meinem Ziel den Marathon in Berlin unter vier Stunden zu laufen ganz bestimmt näher bringt. Der Zieleinlauf und die Verpflegung in der Zielzone war übrigens so freundlich und liebevoll ausgerichtet, wie ich es bisher bei keiner anderen Laufveranstaltung erlebt habe. Ein großes Kompliment dafür dem Ausrichtungskomitee und den vielen Helfern vor Ort.

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Vielen Dank an meine Tante Doro Ostgathe, die die schönen Marathonfotos an der Zeche Zollverein gemacht hat.

 

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Überraschungserfolge und Sektduschen: der Thomas Cook Ironman 70.3 auf Mallorca

70.3 Meilen, das sind 1,9 km Schwimmen, 90km Radfahren und zum Abschluss der Lauf eines Halbmarathons, 21,1km.
„Anything is possible!“

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Was diese Meilen für einen Sportler bedeuten, kenne ich gut aus Erzählungen des ehemaligen Profi-Ironmans und Freundes von mir, Maximilian Longrée. Anfang Mai erhielt nun ich die Chance zusammen mit Journalisten und weiteren Bloggern diese Meilen beim Thomas Cook Ironman 70.3. auf Mallorca live vor Ort zu erleben. Natürlich nicht auf der Strecke, sondern als Teilnehmerin in einer Pressereisegruppe von Thomas Cook, die die Möglichkeit erhielt das Sportgroßevent direkt an der Strecke zu verfolgen.

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Als mein Wecker am 9. Mai um 4 Uhr klingelt ist es im Hotel noch ruhig, die Vögel zwitschern noch nicht und die Sonne ist noch nicht aufgegangen.
Nach einem Morgenrun am Meer und einer frischen Dusche sieht es um 6.30 Uhr bei der Abfahrt unserer Pressegruppe zum Ironman-Start schon anders aus – im Hotel herrscht reges und hektisches Treiben, was kein Wunder ist, denn weniger als anderthalb Stunden später fällt der Startschuss zum Ironman 70.3 Mallorca.

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Der Thomas Cook Ironman 70.3 Mallorca ist seit seiner Erstaustragung im Jahr 2011 die beliebteste Halbdistanz der Ironmanserie weltweit. So stürzen sich am 9. Mai rund 3.800 Teilnehmer aus 54 verschiedenen Ländern, unter ihnen weltweit führende 80 Profis sowie Hobbyathleten, in den frühen Morgenstunden im Hafen von Alcudia ins Mittelmeer, um dort 1,9 Kilometer zu schwimmen, 90 Kilometer Rad zu fahren und abschließend einen Halbmarathon an der wunderschönen Strandpromenade von Alcudia zu laufen.
Er ist ein Wettkampf, der bereits fest im internationalen Turnierkalender verankert ist und sich damit schmücken kann, einer der Ironman-Wettbewerbe mit den meisten Teilnehmern Europas zu sein.

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Angekommen im famosen Botel Alcudia beobachten wir nach einem leckeren Frühstück vom Garten des in einer Bucht gelegenen Hotels den Start des Ironman, denn dieser findet direkt auf der gegenüberliegenden Wasserseite statt.
Die laute Musik, den harten Bass, der den Sportlern am Start den restlichen benötigten Adrenalinkick beschert spüre ich auch in hunderten Metern Entfernung in meinem Bauch. Auch wenn ich nicht mit an den Start gehe, ich bin mindestens genauso aufgeregt wie vermutlich die meisten Sportler, die ich gerade beobachte.
Der Startschuss fällt unter bombastischen Jubelschreien – Jubel der Sportler und der vielen Zuschauer, die so wie ich auch bereits um kurz vor acht Uhr zum Anfeuern am Rand stehen.
Die Ironman Profis schwimmen die ersten 700 Meter im Meer so rasend schnell, dass ich sie mirnichts dirnichts auf gleicher Höhe im Meer sehen kann.

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Ich mache mich nun auf in die Wechselzone, um ganz genau beobachten zu können, wie die ersten der Schwimmer sich dort bereit machen auf ihr Rennrad zu steigen und in die nächste Etappe starten zu können.

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In der Wechselzone, mit 400 Metern eine der größten Wechselzonen überhaupt, bin ich sehr davon beeindruckt, wie alles hervorragend organisiert ist. Jeder Sportler scheint auf Anhieb nicht nur seinen Utensilienbeutel zu greifen, sondern auch sofort sein bereits am Vortag abgestelltes Fahrrad zu finden. Den seit dem Schwimmen führenden Mann Andreas Dreitz kann ich nur noch von hinten sehen, als er sich auf sein Rennrad schwingt.

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Der erste Teil der Radstrecke ist vollständig eben, am Meer entlang in der Bucht von Pollença. Ab Pollença steigt die Straße leicht an und am Kilometerpunkt 22 beginnt der einzige Bergpass der Strecke, der Coll de Femenia, mit eine Länge von 6 km bis auf eine Höhe von maximal 575 m und einem Höhenunterschied von insgesamt 850 m. Der Rest der Strecke ist schnell, allerdings mit weiteren kurzen Steigungen und verläuft über Caimari, Campanet, Muro und Sa Pobla.

Die Zeit in der Wechselzone vergeht wie im Flug. Nach einer kurzen Erfrischungspause an diesem sonnig sommerlichen Maitag im Pressezentrum des Ironmans, kehre ich in die Wechselzone zurück und werde mitgerissen von den Bravorufen der vielen tausend Zuschauern am Rand. Es dauert nicht mehr lang, da kommt der führende Andreas Dreitz angefahren. Ich bin immens  beeindruckt davon, dass es den Anschein macht, als sei er nur wenige Kilometer mit dem Rad gefahren, so entspannt ist sein Gesichtsausdruck und seine Körperhaltung.
In der Wechselzone am Start zum Halbmarathon packt mich meine Laufbegeisterung, wie gerne würde ich hier und jetzt gemeinsam mit den vielen, vielen Sportlern an den Start gehen und einen Halbmarathon laufen!

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Der Ironman 70.3 Mallorca Sieger Andreas Dreitz

Ich schreie und bejuble die Athleten, denn schon jetzt hat jeder von ihnen meinen größten Respekt verdient.
Zweieinhalb Runden durch die Bucht von Alcudia liegen jetzt vor jedem der Sportler, die zu Recht den Titel „Ironman“ verdienen.
Ich kenne die Athleten nicht und trotzdem jubel ich ihnen so zu, als seien sie Freunde von mir, die es anzufeuern gilt. Und auch wenn sie mich nicht kennen, vielen schenken mir ein Lachen oder einen Handkuss zurück. Mein Adrenalin steigt immer weiter an und so mache ich mich zeitig auf ins Ziel, um von dort aus weiter beobachten zu können.

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Der zweite Sieger Patrick Nilsson.

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Der drittplatzierte Brite David Mcnamee.

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„Wer hier gewinnt ist im Konzert der Großen dabei“ – mit dieser Aussage ging Titelverteidiger Andreas Dreitz beim Ironman 70.3 an den Start und ließ entsprechende Taten folgen. Er konnte seinen Vorjahreserfolg in 3:56:48 Stunden wiederholen und demontierte dabei die versammelte Konkurrenz bereits auf der Radstrecke. Der zweite Platz ging an den Schweden Patrick Nilsson, der dritte Platz an den Briten David Mcnamee. Bei den Frauen siegte die Schweizerin Daniela Ryf (4:17:25 Std.) mit großem Vorsprung vor Julia Gajer und Yvonne van Vlerken.

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Die Siegerin der Damen Daniela Ryf

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Ein großartiges Bewegbild des Ironman-Tages gibt es bei Tritime, einem Video von Silas Stein:

Als ich am frühen Nachmittag zurück zum Hotel laufe ziehen sie immer noch an mir vorbei, hunderte von Läufern, die gerade erst ihren Halbmarathon gestartet haben. Ich jubel jedem einzelnen zu, denn für mich sind sie eines: sie sind alle Sieger, alle ein wahrer Ironman.

Die wunderbare Reise wurde von Thomas Cook unterstützt, ganz herzlichen Dank für die Organisation, die spannende Zeit und die vielen schönen Momente.

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Willkommen bei Modephonie liebe Julia!

Dieser schöne Maitag ist perfekt für News in eigener Sache – Victoria und ich freuen uns ungemein ab heute eine weitere Autorin hier bei Modephonie mit an Bord zu haben. Hierbei handelt es sich nicht um irgendeine Autorin, sondern um die Green Beauty Expertin Julia, die Euch vielleicht noch durch mein Interview mit ihr bekannt ist, denn Julia ist Besitzerin der wundervollen Onlineboutique pretty pretty. Julia ist eine echte Expertin was Naturkosmetik angeht, kennt alle Marken und Labels und die besten Tipps und Tricks für Haut und Haare. Ihr könnt Euch also auf viele spannende Artikel rund um den großen, weiten Green Beauty Kosmos freuen.

Herzlich willkommen liebe Julia bei Modephonie!

Willkommen zu unserem neuen Projekt GREEN BEAUTY. Mein Name ist Julia und ich habe vor mehr als einem Jahr die kleine Online-Boutique pretty pretty gegründet und mich auf kleinere und größere Nischen-Marken aus der Naturkosmetik spezialisiert. Corinna und ich haben uns bei einem Interview kennen gelernt und uns sofort so gut verstanden, dass wir GREEN BEAUTY geplant haben. Hier sollt ihr mehr über Naturkosmetik an sich, vegane Kosmetik, Inhaltsstoffe und Trends erfahren, neue Marken, Produkte und Leute hinter den Marken kennen lernen. Wir haben viele tolle Themen für euch und hoffen, sie kommen gut bei euch an!

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Was ist Naturkosmetik eigentlich?

Naturkosmetik kann inzwischen mit herkömmlicher Kosmetik mithalten und hat auch so gar keinen Öko-Touch mehr, der viele vielleicht noch abgeschreckt hat. Naturkosmetik ist inzwischen so weit entwickelt, dass sie hoch-technologisierte Inhaltsstoffe enthalten kann. Zum Start meines Online-Shops habe ich mir ein Buch gekauft, „Naturkosmetische Rohstoffe“ von Heike Käser. Ich wollte mehr darüber erfahren, welche INCIS (also die Inhaltsstoffe, die auf den Produkten stehen) natürlich sind, woher sie stammen und was sie überhaupt bedeuten. Bei den Rezensionen habe ich einen Beitrag gelesen, in dem sich eine Leserin beschwert, sie habe das Gefühl ein reines Chemie-Buch zu lesen. Und das ist richtig: Natur = Chemie! Denn wenn man Löwenzahn, Lavendel, Kamille einmal herunterbricht, dann befinden wir uns in der Bio-Chemie und dem Zusammensetzen von Molekülen, der Reaktion von Elementen und der Umwandlung von Stoffen. Ich selbst bin auch kein Meister in diesem Gebiet, aber das sollte allen klar sein, die Naturkosmetik verwenden: In den Labors werden keine Kräuter aus dem Garten klein geschnitten und in Cremes gerührt, sondern einzelne Inhaltsstoffe der Pflanzen in aufwendigen Verfahren extrahiert, z.T auch biotechnologisch gezüchtet (z.B. auf Hefekulturen durch Bakterien) und mit verschiedenen anderen Stoffen, wie Emulgatoren, Gelbildnern, Tensiden und – ja, auch – Konservierungsstoffen verbunden. Allerdings natürlichen, Alternativen also zu Parabenen, PEGs, Silikonen und so weiter. Die Worte an sich haben im Laufe der Zeit eine negative Konnotation bekommen, aber sie sind nötig und können eben auch aus natürlichen Stoffen bestehen, die ungefährlich sind.

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Und dann können wir mit dem schönen Teil beginnen! Benutzt ihr Naturkosmetik? Wenn ja, welche und warum?

Ich selbst habe vor einigen Jahren angefangen, mein Shampoo umzustellen. Ich habe eher feine Haare, die schnell schlaff wirken. Herkömmliche Shampoos mit Silikonen haben diesen Effekt noch verstärkt. Silikone sind im Grunde nicht schädlich für die Haut oder den Körper, sie legen sich um jedes einzelne Haar oder wie eine glättende Schicht auf die Haut und sorgen dafür, dass die Haare glänzen und der Teint ebenmäßig aussieht. Das Problem an Silikonen ist nur: Sie lassen keine weiteren pflegenden Stoffe mehr durch, da sie Haut und Haar versiegeln. Und sie sind nicht biologisch abbaubar, was natürlich der Umwelt schaden kann. Meinen Haaren haben sie jedenfalls keinen Gefallen getan und so habe ich Shampoos mit natürlichen Inhaltsstoffen ausprobiert. Ihr habt bestimmt schon mal von dem Effekt gehört, dass die Haare bei der Umstellung zunächst sehr schnell nachfetten und klätschig aussehen. Das war auch bei mir der Fall – es hat sich aber wieder gelegt und jetzt komme ich viel besser mit meinen feinen Haaren zurecht. Na klar, sie haben sich nicht in eine volle, voluminöse Mähne verwandelt und je nach Hormonhaushalt, Essverhalten und Tagesform machen sie auch zwischendurch immer noch schlapp, aber das gehört halt auch zu einem natürlichen Lebensstandard: Es gibt viele Komponenten, die Haut, Haare und Wohlbefinden beeinflussen. Meistens bin ich aber nach dem Föhnen morgens hoch zufrieden, meine Haare haben weniger Spliss, glänzen gesund und wachsen sehr schnell. Und ich bin glücklich.

So, das war es erst einmal von GREEN BEAUTY. Wir freuen uns über eure Kommentare und Erfahrungen und hoffen, es hat euch soweit gefallen. Demnächst gibt es mehr!