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Spaziergang durch die Modegeschichte

Am letzen Wochenende hat das Kunstgewerbemuseum Berlin nach dreijähriger Schließung wiedereröffnet und erstmals das neue Profil mit dem Schwerpunkt Mode präsentiert: Eine Galerie führt dabei durch drei Jahrhunderte europäischer Modegeschichte vom 18. bis zum 20. Jahrhundert und etabliert damit endlich eine Dauerausstellung zum Thema Mode und Accessoires in Berlin. Weiterlesen

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Hej aus Köln: Sonntagsspaziergang mit Hut

Wann es hier auf dem Blog das letzte Mal ein echtes Outfitfoto zu sehen gab, kann ich schon nicht mehr sagen, so lange ist es her. Zeit also, dies zu ändern!
Seit drei Monaten schon wohne ich nun in der schönen Domstadt Köln und hatte vergangenes Wochenende endlich die Zeit die Stadt abseits der gewohnten Strecken zu erkunden. Einiges davon werde ich in der nächsten Zeit hier auf dem Blog präsentieren, vorab möchte ich aber unbedingt verraten, dass es ein köstliches Frühstück, für mich in der veganen Variante, im Café Rotkehlchen in Ehrenfeld gibt! Da Frühstücksbesuche in Cafés in Köln für mich bisher eher mau ausfielen, war das Rotkehlchen eine schöne Entdeckung, die ich mir unbedingt für zukünfige Besuche merken werde.
Aber kommen wir doch zum modischen zurück, denn getragen habe ich meine aktuelle Lieblingskombination aus der cremefarbenen Variante des Acne Canada Scarfs, einem Mantel mit Lieblingsstückpotential und Tasche von Cos, Ankle Boots von & other stories und einem Hut, den ich vor ein paar Jahren auf Operngastspielreise im wunderlandwinterlichen Brno gekauft habe.
Vielleicht liegt es am Hut, aber gerade denke ich mir, ein nächster Outfitpost könnte doch bald wieder folgen, dann vielleicht auch nicht mit dem Smartphone, sondern mit einer Spiegelreflexkamera aufgenommen. Stetige Verbesserung muss ja schließlich möglich sein, oder?

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Hamburger Menschen: Kathrin Wittich

Kathrins Blog “Kathrynsky” war 2007 eines der ersten deutschen Modeblogs, die ich zu lesen begann und umso größer war meine Freude, als ich bei einem Supermarktbesuch auf der Essener “Rü” Kathrin sah und feststellte, dass sie damals direkt um meine Hausecke wohnte.

Kathrin ist genau so, wie sie durch und in ihren Texten und auf ihren Fotos wirkt: unglaublich kreativ, quirlig, lebens- und liebenswürdig und dabei ist sie einer der positiv denkensten Menschen, die ich kenne. Außerdem nenne ich Kathrin stets direkt als erste Person, wenn ich nach Stilvorbildern und modisch inspirierenden Personen gefragt werde, denn Kathrin ist eine der wenigen Personen, an der ein hellroséfarbenes Dirndl in Kombination zu Wollstrümpfen und derben Boots wirklich gut aussieht. Ach was “gut” – hervorrgend!
Heute schreibt Kathrin auf ihrem Blog nicht mehr nur über Mode, sondern auch über Kunst, Design, Fotografie und leidenschaftlich gute Texte über Dinge, die ihr am Herzen liegen.

Bei Kathrin und mir schließt sich schönerweise häufig der Kreis, wenn es um Gemeinsamkeiten, gemeinsame Bekannte und Freunde geht, denn sie kennt schier Gott und die Welt. Dass Kathrin viele, viele Menschen kennt, zeigt auch ihre fantastischen Serie “Hamburger Menschen” auf ihrem Blog. Seit Stunde eins freue ich mich jeden Freitag auf eine neue Episode ihrer Fragen und Antworten von Hamburger Kreativen, Künstlern und unglaublich interessanten Menschen.

Es soll nicht wie Lobhudelei wirken, aber: Liebe Kathrin, ich bin furchtbar froh dass sich damals der Kreis geschlossen und wir uns kennengerlernt haben und gerade in diesem Moment bin ich stolz Dir in der 60. Episode der “Hamburger Menschen” Dir Deine Fragen stellen zu dürfen.

Wer bist du?
Ich bin Kathrin Wittich, liebe französische grüne Oliven mit Stein, bevorzuge Soja Milch Alpro Light gegenüber Kuhmilch, lebe seit 2010 in Hamburg, höre fast den ganzen Tag WDR5 Radio im Stream, mag Schachtelsätze, Wasserrutschen und da ich zwischen 1980 und 1995 geboren bin, gehöre ich wohl zur Generation Y. Bezeichnende Merkmale für diese sollen das ständige Hinterfragen und eine damit verbundene Suche nach Sinn sein – kann ich beides für mich bestätigen, ich stelle gern viele Fragen.

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Woher kommst du?
Ich komme aus dem Ruhrgebiet, (ich vermeide den Begriff Pott, denn wie Opa immer sagt: „Der stand früher Nachts unterm Bett.“). Geboren bin ich in Recklinghausen, dort habe ich am Stadtrand mit meinen Eltern und Geschwistern, im vom Papa selbstgebautem Haus, zwischen Feldern und Gärten, in denen der Salat selbst angebaut wurde, eine schöne Kindheit verlebt. Bin tagtäglich mit dem Rad zum Reiterhof gefahren und abends wieder nach Hause, auch bei Hausarrest mit der Strickleiter aus dem Fenster geklettert und habe auf dem Feld gegenüber Drachen steigen lassen, bis eine Neubausiedlung draufgesetzt wurde.
Mit elf Jahren ging es weiter nach Gladbeck, dort gab es keinen Reiterhof und Hausarrest mehr und die Jugend war gefüllt mit Freunden, Musik, einer tollen Schulzeit und vielen Findungsphasen. Mal fand ich so Geschreihardcoremusik gut und ein paar Wochen später wieder Hip Hop und das Breakdancen – bis heute begeistert mich alles, was live ist und die Leute, die es selbst darstellen, egal ob mein Geschmack oder nicht.
Auf WDR5 lief mal ein Beitrag zu Musikgeschmack, eine Frau mit Teenagerkindern rief an und klagte ihr Leid über den Geschmack der Jugend, sie wäre mit den Kindern doch immer in Konzerte gegangen und habe versucht ihnen gute Musik nahezulegen. Der Studiogast beruhigte sie und erzählte ihr, oft würde sich das wieder legen. Wie gern hätte ich angerufen und ihr gesagt „Das war bei uns auch so – heute gehören Simon & Garfunkel, klassische Musik, Hermann van Veen und Westernhagen, dank dem Musikgeschmack meiner Eltern zu meinen Favoriten.“ … Ich schweife ab, doch all dies hat mich geprägt. Viel Freiheit und Vertrauen, dass ich schon das Richtige machen werde.
Zum Studium ging es dann nach Duisburg, dort wollte ich allerdings nicht wohnen, also bin ich nach Essen gezogen – ungefähr vier Jahre habe ich über den Dächern von Rüttenscheid gelebt und dort auch angefangen zu bloggen.

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Seit wann bist du in Hamburg?
Ende Januar 2010 bin ich hier angekommen. Ich hab in Essen einen Sprinter vollgepackt und bin allein nach Hamburg gefahren. Im Ruhrgebiet war es schon Frühling und in Hamburg waren die Strassen noch von gefrorenem Schnee bedeckt. Zuerst wollte ich nur ein halbes Jahr bleiben, nach vier Monaten hab ich mich entschlossen es länger zu versuchen. Mittlerweile sind es fast fünf Jahre und ich bin jeden Tag ein bißchen glücklicher über die Entscheidung als an dem Tag zuvor.

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Erzähl mal von deinem Beruf?
Kurz: Aktuell arbeite ich selbstständig als Beraterin für Online Kommunikation und Vermittlerin für Blogger-Relations, sowie für meinen eigenen Blog kathrynsky.de.

Lang: Nach der Schule konnte ich mich nicht entscheiden, was ich studieren soll, ich hatte immer Spaß an Photographie, allerdings auch in der Schreinerei. Anstatt mich in ein Photographiestudium zu stürzen, habe ich erst einmal ein Jahrespraktikum in der Hauptverwaltung von Karstadt gemacht – um zu sehen, was mich nachträglich im Job erwarten wird. Dort wurden im hauseigenen Studio Prospekte und Beilagen für die Zeitung abgelichtet. Es war ein wahnsinnig tolles Jahr, doch ich habe bereits nach ein paar Wochen gemerkt, die Photographie als Job ist mir viel zu technisch. Ich hatte viel mehr Spaß daran die Outfits zusammenzustellen und Dinge für ein Bild schön zu drapieren und herzurichten.

In diesem Jahr habe ich auch sehr aktiv in einer politischen Partei mitgearbeitet und in der Jugendorganisation im Vorstand gesessen. Diese Praxis hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich dachte: „Dazu studiere ich auch die Theorie!“, so habe ich Politikwissenschaften auf Diplom studiert. Das Studium war großartig und ich hatte super Professoren (Herr Hippler, falls sie das je lesen sollten, ich verfolge ihr Tun immernoch! Yeah!).

Während meines Studiums, habe ich wohl den allerbesten Studentenjob gehabt, den ich mir vorstellen konnte, denn durch die Kontakte, die ich in dem Jahr im Photostudio knüpfen konnte, durfte ich zuerst den Stylisten bei Werbeproduktionen assistieren und irgendwann habe ich auch eigene Jobs gemacht.
2006 kam mein Blog dazu – mit dem lief es auch glücklicherweise schnell gut und ich habe bereits 2007 bezahlte Kooperation bekommen und konnte so dazuverdienen. 2009 hat mich Sandra, die heute wieder in Australien lebt, zum zwölfendrölfzigsten mal gefragt, ob ich nach Hamburg kommen möchte, um dort bei Smatch die Blogs zu schreiben und Social Media zu machen. Als diese Frage dann zum zwölfendrölfzigsten kam, war sie für mich genau richtig, ich wollte zu dem Zeitpunkt woanders hin, etwas Neues ausprobieren und so kam ich in die Hansestadt.
Hier in Hamburg war ich bislang immer in dem Bereich der neuen Medien tätig. Zuerst bei smatch.com und bei achtung! PR. Dort habe die Blogger-Relations gemacht und die Redaktion für den eBay Dealhunter Cooperate Blog geleitet. Nebenbei allerdings immer noch für die eigenen Blogs gearbeitet und für andere Blogs Gastbeiträge geschrieben und gefilmt. Im Juni 2013 habe ich mich selbstständig gemacht, dazu kamen dann noch Moderation von Events und Workshops, die ich gebe. Anfang 2013 hatte ich die Idee Blogger als Agenten zu vertreten, damit diese sich wieder auf ihre Leidenschaft, das bloggen konzentrieren und nicht um die Administration kümmern müssen, wenn sie es auch als Job betreiben. Mittlerweile leitet Anne diese „Idee“ als richtige Agentur von München aus und ich mache in Hamburg Projektarbeiten für COVER PR.

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Was wäre Dein Job , würdest du nicht das machen, was du jetzt machst?
Ich bin ein echter Weltraumfan. Im Kindergarten wollte ich immer Astronautin werden, zu Schulzeiten habe ich Astronomie (nicht das Horoskopgedöns) wie ein Schwamm aufgesogen und selbst so banale Wetterfilme wie “Twister” fand ich toll. Bei Regen und Wind bin ich nach draußen gesaust und habe es geliebt den Blitzen zuzusehen. Eigentlich ist das auch heute noch so und ich wäre sehr gerne Meteorologin. Dann wüsste ich, was auf uns zukommt. Zum Glück ist die Nasa jetzt bei Soundcloud und Instagram.
 Und wenn es so schön wäre wie in der Serie „McLeods Töchter“, würde ich gern auf einer Ranch in Australien leben und Kühe und Schafe mit Pferden über die Wiesen treiben.

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Was machst du, wenn du nicht arbeitest?
Wann soll das sein? Ne mal im Ernst, auch in Momenten die eigentlich frei von Arbeit sein könnten, kann mir etwas in den Sinn kommen, was man daraus machen kann.
Was ich wahnsinnig gern mache, wenn ich frei habe: Wie ein Eremit allein in meiner Wohnung rumhängen, Serien schauen, am Fenster sitzen, auf den Michel blicken und sehen wie die Zeit einfach nur vergeht, Yoga zu Hause oder bei den Mädels von MonkeyMind machen.
Naja und so die Klassiker: Freunde treffen, schwimmen gehen und der Musik lauschen, ob zu Haus oder auf Konzerten – Im Moment am liebsten bei Singer Songwritern, wie Simon Glöde oder Tom Klose. Und mein Entschleuniger Nummer Eins: Der Hund Hermann! <3

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In welchem Stadtteil von Hamburg lebst du?
In der Neustadt, die geschichtlich wohl eigentlich die Altstadt ist. Mit Blick auf ein Wahrzeichen Hamburgs: den Michel. Nah zum Hafen und doch ruhig genug – weil hier so viel Einbahnstrassen sind, dass schaffen die Tagesgäste nicht.

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Möchtest du nochmal in einem Anderen wohnen?
Im Moment nicht, denn um in Finkenwerder zu leben, brauche ich erst ein Motorboot, die HVV Fähre fährt nur bis 23 Uhr auf die andere Elbseite.

Wo würdest du dein Traumhaus bauen?
In Strandnähe – in einem Land, das im Sommer wärmer ist als Hamburg. Ich denke, es wäre wohl auf Ibiza und alles ziemlich weiß, es hätte dicke Ledersofas und Hängematten in den Bäumen im Garten und kühlen Steinboden und einen großen Kamin und im Garten auch noch eine Wasserhüpfburg. Und zwei Minischweine und zwei kleine Ponys und Wassermelonen und Tomaten im Garten.

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Was macht Hamburg für dich zur Kulturstadt #1?
Ich glaube Hamburg ist nicht die #1, denn jede Stadt hat ihre ganz eigene Kultur. Die Berliner Kultur passt nicht so recht nach Hamburg, die Künstler Hamburgs wohl nicht nach Istanbul usw. Doch ich mag die Kultur hier in Hamburg sehr gerne und die Einflüsse die von außen in die Stadt kommen. Ich weiß nicht, ob es unbedingt von der Stadt ausgeht, doch es gibt sehr viele Menschen die in Hamburg etwas schaffen und auf die Beine stellen wollen. In der Serie „Hamburger Menschen“ auf meinem Blog habe ich viele Künstler, Musiker, Schauspieler – einfach interessante Menschen, die Hamburg unter anderen zu der Kultur bringen, die sie bietet.

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Was würdest du ändern, wenn du Bürgermeister wärst?
Als allerallererstes würde ich Trash TV abschaffen – obwohl es dafür wohl eher die Weltherrschaft benötigen würde. Wahnsinn, was die Leute sich so ansehen und in ihr Hirn pumpen. Also, was würde ich in Hamburg ändern? Da ich ja keine Politik mehr mache und mich aktuell noch nicht über fehlende Kita-Plätze ärgern muß und sehr happy mit meiner bezahlbaren Wohnung bin, die ich durch konstante Suche gefunden habe, fällt mir diese Frage tatsächlich schwer – ich bin ziemlich zufrieden, wie schön!
Es gibt wahnsinnig viele Projekte die es wert sind unterstützt zu werden, einen kleinen großen Anteil leisten die Clubkinder.
Es sollte ja etwas für die Stadt und all ihre Bewohner sein, da fallen mir spontan solche Sachen ein wie biologische Produkte zu fördern, die für alle zugänglich sind, mehr Unverpacktläden, die Wasserhähne stellen sich bei Verschwendung automatisch aus, ein bedingungsloses Grundeinkommen und ein Bildungssystem was allen gerecht wird, versuchen den Mietwahnsinn zu regulieren und gleichzeitig die Instandhaltung von Gebäuden fördern, vor 09.00 und nach 19.00 Uhr Schlagbohrer und lautes Baustellenwerkzeug verbieten, Behördensprache verständlicher machen und überall kleine Bühnen, wie die auf dem Spielbudenplatz aufstellen, dort könnte jeder der möchte, seine Kleinkunst zeigen.

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Warum Hamburg und nicht Berlin oder New York?
Es sind beides sehr tolle Städte, doch im Moment ist mir Berlin zu groß (diese Entfernungen wenn ich dort bin, machen mich ganz kirre) und New York zu weit weg von zu Haus. Und Hamburg hat viel Wasser – ohne Wasser geht bei mir gar nix!

Alster oder Elbe?
Ich finde Beide haben schöne Ecken, doch müsste ich mich entscheiden würde ich die Elbe wählen, die ist immer in Bewegung.

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Wieviel Stunden am Tag ist dein Smartphone an?
Leider 24 Stunden, es ist ja auch mein Arbeitsgerät, doch meist ist es lautlos, dieses dauernde Ping, Ding, Klingeling stört mich sehr.

Keine Frage, Platz für deine Antwort oder was du loswerden möchtest:
Mehr Toleranz und Respekt untereinander könnten der Menschheit nicht schaden.
Die echten Hamburger sind gar nicht so knurrig und still wie es oft behauptet wird, kein Vergleich zu den Menschen aus dem Ruhrgebiet, bei denen liegt das Herz auf der Zunge, doch sie sind sehr ehrlich, ausdauernd, bodenständig und wahnsinnig liebenswert. Ich habe eine Theorie woher das Image kommt, doch das behalte ich lieber für mich.

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Lieblingssong des Moment?
Das ist wirklich schwierig, mein Musikprogramm sagt, die am häufigsten gespielten Titel sind „Flake – Live In San Francisco“ von Jake Johnson und „L.E.S. Artist“ von Santigold, was ich auch immer wieder auf Dauerschleife hören kann ist „Come again“ von Pascís.

Lieblingssong forever?
Ohne wenn und aber: Elvis Presley – Always on my Mind!

Drei Plätze, die man sich in Hamburg unbedingt angeschaut haben sollte:

  • Die Dove-Elbe im Sommer
  • Das ganze Jahr: Die HVV Fähren – an den Landungsbrücken einsteigen und dann einfach mal sitzenbleiben und eine ganze Runde fahren.
  • Die Menschen. Am liebsten mit einem guten Kaffee bei Gretchens Villa, den Public Coffee Roasters oder dem Hallo Frau Nachbar Markt hinsetzen und einfach mal schauen wer so vorbeiläuft.

Möchtest du noch jemanden grüßen, hier ist Platz dafür:
Es gibt viele Menschen, denen ich mal zwischendurch „Hallo!“, sagen möchte. Zum Beispiel meinen Freunden in München oder dem Ruhrgebiet – auch wenn wir uns so lang nicht oder nur selten sehen, ich denk an euch. All meinen Freunden und meiner Familie – danke, dass ihr mir ehrlich die Meinung geigt oder mich auffangt wenn es mir schlecht geht und mich auch einfach mal in Ruhe lasst, wenn ich keine Fragen beantworten möchte. Kiki, Martin, Nora, Kathrin, Lexi, Daniela, Sven, Nicci – ich bin wahnsinnig stolz auf das, was ihr tut und ich ein Teil davon sein darf!

Dich Corinna, weil du mir diese Fragen gestellt hast und ich mich freue dich über das Bloggen kennengelernt zu haben! Genauso wie viele andere tolle Menschen, die mir in diesem Beruf begegnet sind und durch die ich mich weiterentwickelt habe.
Und Herrn Djani, der immer meine Pakete annimmt!

Fotos © Kathrin Wittich

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Rita in Palma: ein Label ganz nach meiner Kragenweite

In der Kienitzer Str. 101 in Neukölln findet ihr einen Laden, der euch in eine Welt von Schönheit, Zartheit, Eleganz und Luxus eintauchen lässt. Ein  ‘Paradies der Damen voller handgemachter Unikate: aufwendig gehäkelte Kragen, Ketten, Ohrringe, Schleifen, Smokingfliegen, Pasties und Handschuhe. Hergestellt werden diese Kunstwerke von türkischen Frauen in Berlin, die Teil eines innovativen und sozialen Geschäftsmodells sind. Ihr befindet euch im Showroom von Rita in Palma – der Welt von Designerin Ann-Kathrin Carstensen und den ‘Häkelköniginnen’, wie sie ihre Mitarbeiterinnen liebevoll nennt. Ein Ort, wo sich verschiedene Kulturen auf Augenhöhe begegnen und gegenseitig inspirieren. Weiterlesen

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Beautytalk mit Laura Dunkelmann

Laura Dunkelmann hat einen Traumjob, um den sie viele beneiden, sie arbeitet als Redakteurin im Beauyressort bei der Maxi. Wenn man davon spricht “die Leidenschaft zum Beruf zu machen”, trifft dies voll und ganz auf Laura zu. Sie liebt die große Beautywelt und ist eine  Expertin durch und durch. Die Parisliebhaberin kennt nicht nur bei den neuesten Trends, Nischenlabels oder Neuheiten hervorragend aus, sie hat dabei auch einen so formidablen Geschmack, dass es eine Freude ist ihre Artikel zu lesen, ihre Instagramfotos zu sehen, oder einen Beautytalk mit ihr zu führen.

Laura Dunkelmanns Website
Laura Dunkelmann auf Instagram @audiohepburn

Modephonie: Liebe Laura, bitte lass’ einmal kurz Revue passieren, welche Ausbildung du gemacht hast und wie Du Beautyredakteurin bei einem der größten deutschen Modemagazine wurdest?
Laura Dunkelmann: Ich habe wirklich schon immer gerne geschrieben, kleine Hefte gebastelt, meine Schwester geschminkt und fotografiert, als ich vielleicht zehn war. Sogar für die Schülerzeitung schrieb ich schon Make-up-Anleitungen (“Schmink dich wie Gisele Bündchen” ) – da wurde mir von den Lesern vorgeworfen, dass ich die Texte irgendwo abgeschrieben hätte – Was nicht gestimmt hat. Ich war total sauer! Nach dem Abi habe ich Modejournalismus in Hamburg studiert, parallel dazu schon angefangen, zu schreiben – zum Beispiel für Electronic Beats, Szene Hamburg oder Neo2, damals noch über Musik und eher Lifestyle. In meinem Studium habe ich ein Praktikum im Beauty-Ressort der Jolie gemacht. Danach war ich mir sicher: Ich will auf jeden Fall bei einem Frauenmagazin arbeiten. Mein zweites Praktikum habe ich bei der Gala gemacht, allerdings im Lifestyle-Ressort – bis zum Ende meines Studium habe ich dort frei gearbeitet, dann wurde ich fest angestellt. Reise, Food und Interior waren da meine Themen – ich hatte eine tolle und vor allem kompetente Chefin dort, die mir noch mal sehr viel beigebracht hat, das war ein Glück! Dann gab es einen Zwischenstopp bei Life&Style, da habe ich Mode und Beauty gemacht und angefangen, mich mehr auf Beauty zu konzentrieren – Dann gab es die Gelegenheit, wieder zur Gala, allerdings ins Beauty-Ressort, zu kommen. Als dann Flair geplant wurde, habe ich dort angeheuert – Ein neues Heft mit besonderem, schönen Konzept mit zu entwickeln war großartig, auch das knappe Jahr, in dem Flair auf dem Markt war. Ich finde es zwar extrem schade, dass es Flair nicht mehr gibt – Aber ich trauere dem nicht nach. Immerhin war ich dabei :) Die Zeit zwischen Flair und Maxi habe ich mit der Entwickelung von Gala Look gefüllt – Seit einem Jahr bin ich jetzt aber bei Maxi. Glücklicherweise schreibe ich hier auch ab und zu Kultur- und Zeitgeist-Themen, das macht meinen Job noch vielfältiger, als er ohnehin ist. Aber mein Herz gehört auf jeden Fall auch der Beauty! Weiterlesen

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Warmes Superfrühstück: Rezept für ein gesundes Porridge

“Frühstücken wie ein Kaiser, Mittagessen wie ein König und Abendessen wie ein Bettelmann.” Nicht auf jeden mag dieses Sprichwort zutreffen, auf mich hingegen schon. Das Frühstück ist eindeutig meine Lieblingsmahlzeit am Tag, am Besten natürlich mit ausreichend Zeit, um es richtig genießen zu können. Deswegen gibt es gerade vor einem langen Arbeitstag nichts besseres für mich, als mit ein paar Minuten Ruhe am Frühstückstisch zu sitzen und sich noch einmal zu sammeln, bevor der Tag so richtig losgeht. Weiterlesen