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Schönster Taschenkalender für 2015: Agenda von tyyp

2015 wird ein großartiges Jahr, ich kann es förmlich schon riechen! Da jetzt schon viele Termine für das anbrechende neue Jahr notiert werden möchten und ich sie in diesem Jahr besonders schön verwalten möchte, werde ich das erste Mal meinem altbewähreten Moleskine Kalender untreu, der mich durch die letzten Jahre begleitet hat. Im Oktober sprang mir in Berlin nämlich der Taschenkalender von tyyp Büro für Design ins Auge. Mein Kalender kommt im hübschen pfirsisch/grau daher und macht direkt große Laune alle Termine darin zu verewigen.

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Die gesamte Kollektion von tyyp wird in aufwendiger Handarbeit in der Berliner Manufaktur hergestellt. Die für die Kalender verwendeten hochwertig gewebten Stoffe werden eigens in Italien produziert.

2015, ich wäre dann bereit für Dich!

Fotos : Modephonie und tyyp

 

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Ein köstliches Weihnachtsmitbringsel: selbstgemachtes Granola

Wem jetzt noch die Idee für das ein oder andere Weihnachtsgeschenk fehlen sollte sei gesagt: über selbstgemachte Köstlichkeiten freut sich jeder!
Ganz besonders, wenn das Mitbringsel so gut schmeckt wie dieses Granola hier. Hübsch verpackt in einem Weckglas ist dies meine Nr. 1 unter den “Weihnachtsgeschenken auf den letzten Drücker”. Weiterlesen

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Neu in Köln und in meinem Beautyregal: Aesop

Seit Oktober können wir Kölner uns über eine eigene Boutique des australischen Beautylabels Aesop freuen. Der neue Flagship Store in der Pfeilstraße 45 entstand in Zusammenarbeit mit den Architekten des Designbüros Weiss-heiten. Der Shop befindet sich in einem der vielen in den 1950er Jahren wiederaufgebauten Häusern im typischen Stil der Nachkriegsarchitektur mit zweistöckiger Verkaufsfläche für einen ausgedehnten Bummel durch die Aesop-Welt.
Kunden können das gesamte Sortiment hochwertiger Haut-, Haar- und Körperpflegeprodukte aus einzigartigen pflanzlichen und im Labor gewonnenen Inhaltsstoffen von höchster Qualität entdecken und erstehen. Ausgebildete Consultants finden in persönlicher Beratung die für den individuellen Bedarf am besten geeigneten Produkte.
Die Beratung steht hier nicht nur an erster Stelle, sondern ist dabei auch richtig gut. Die Auswahl, die mir für meine Gesichtshaut zur Reinigung und Pflege empfohlen wurde, habe ich die vergangenen Wochen getestet und bin hellauf begeistert. Meine kleinen Zickereien wie rauhe Stellen, Pickelchen oder Rötungen habe ich nun im Griff, meine Gesichtshaut ist zudem wesentlich glatter und straffer als noch vor einigen Monaten und sieht schön ebenmäßig aus. Ganz so, als würde ich aus dem Sommerulaub kommen.

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Meine Reinigung beginnt mit dem Fablous Face Cleanser (links im Bild), den ich zusammen mit dem Konjac Sponge (ihn gibt es im wunderhübschen Onlineshop pretty pretty zu bestellen) verwende. Das wenig schäumende Reinigungsgel für trockene, empfindliche oder Mischhaut ist ein milder, olivenbasierter Reiniger, angereichert mit Extrakten feuchtigkeitspendender Aloe Vera und Grüntee-Antioxidantien.
Im Anschluss verwende ich den Parsley Seed Anti-Oxidant Facial Toner, der beruhigt, sehr mild ist und die Haut schützt. Angereichert mit mit antioxidativen Pflanzenextrakten, gleicht dieses Gesichtswasser den Hautton aus. Erweichender Lavendel und entzündungshemmende Kamille spenden leichte Feuchtigkeit.
Das Fabulous Face Oil macht seinem Namen alle Ehre! Es ist ein Gesichtsöl, welches rasch absorbiert wird und fader Haut Feuchtigkeit spendet, entgiftet sowie erweicht. Es hinterlässt die Haut mit einem matten Finish, die regelrecht strahlt. Direkt nach einigen Anwendungen, die mich begeisterten, schenkte ich ein Exemplar meiner Mama, die ebenfalls sagt, dass dieses Öl das beste ist, was ihr in den letzten Jahren passiert ist.

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Mein Favorit, den ich aus meinem Kosmetikregal nicht mehr wegdenken mag ist die Chamomile Concentrate Anti-Blemish Masque! Die rosa Maske, die Kamille, Salbei, Rosmarin, Tonerde und Limone enthält, wirkt antibakteriell und entzündungshemmend und befreit die Haut von überschüssigen Talg, wenn sie zwei bis drei mal die Woche aufgetragen wird. Der besondere Clou hierdran ist, dass die Maske nicht zwingend im gesamten Gesicht aufgetragen werden muss, sondern auch punktuell eingesetzt werden kann.

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Das Parsley Seed Facial Cleansing Oil war ein Nikolausgeschenk, das ich jetzt erst ein paar Mal verwenden konnte. Was ich vorher nicht gedacht hätte, das Öl ist tatsächlich imstande selbst meine Wimperntusche ganz sanft zu entfernen. Wenige Tropfen des Öls reichen aus, um das gesamte Gesicht zu reinigen.

Was die Produkte von Aesop neben ihrer hervirragenden Wirkung für mich auszeichnet ist ihr besonderer, angenehmer natürlicher Duft, der häufig durch die Verwendung von ätherischen Ölen kommt. Nicht der unverwechselbare Geruch ist das ausschlaggebende für ihren Einsatz sondern eher ein willkommener Nebeneffekt. Es sind die Inhaltsstoffe, die ätherische Öle für Aesop so wichtig und wertvoll machen. Als Konzentrate können die Haut ausgleichen und verfügen beispielsweise über pflegende, entzündungshemmende oder beruhigende Eigenschaften. Da sie außerdem den natürlichen Fetten der Haut ähnlich, also lipophil, sind, werden sie besonders schnell absorbiert.

Dass mein Beautyregal in der nächsten Zeit um einige Produkte von Aesop wachsen wird, ist für mich klar, aber nicht nur bei mir, auch meine Mama und meine beste Freundin werden zu Weihnachten Überraschungen von Aesop erhalten.

Übrigens hat die liebe Hanna von Foxycheeks ebenso wie ich die Eröffnung von Aesop in Köln besucht, ihren Bericht und ein spannendes Interview mit Pascal Thouzery, Head of Marketing bei Aesop könnt Ihr an dieser Stelle lesen.

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Spaziergang durch die Modegeschichte

Am letzen Wochenende hat das Kunstgewerbemuseum Berlin nach dreijähriger Schließung wiedereröffnet und erstmals das neue Profil mit dem Schwerpunkt Mode präsentiert: Eine Galerie führt dabei durch drei Jahrhunderte europäischer Modegeschichte vom 18. bis zum 20. Jahrhundert und etabliert damit endlich eine Dauerausstellung zum Thema Mode und Accessoires in Berlin. Weiterlesen

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Hej aus Köln: Sonntagsspaziergang mit Hut

Wann es hier auf dem Blog das letzte Mal ein echtes Outfitfoto zu sehen gab, kann ich schon nicht mehr sagen, so lange ist es her. Zeit also, dies zu ändern!
Seit drei Monaten schon wohne ich nun in der schönen Domstadt Köln und hatte vergangenes Wochenende endlich die Zeit die Stadt abseits der gewohnten Strecken zu erkunden. Einiges davon werde ich in der nächsten Zeit hier auf dem Blog präsentieren, vorab möchte ich aber unbedingt verraten, dass es ein köstliches Frühstück, für mich in der veganen Variante, im Café Rotkehlchen in Ehrenfeld gibt! Da Frühstücksbesuche in Cafés in Köln für mich bisher eher mau ausfielen, war das Rotkehlchen eine schöne Entdeckung, die ich mir unbedingt für zukünfige Besuche merken werde.
Aber kommen wir doch zum modischen zurück, denn getragen habe ich meine aktuelle Lieblingskombination aus der cremefarbenen Variante des Acne Canada Scarfs, einem Mantel mit Lieblingsstückpotential und Tasche von Cos, Ankle Boots von & other stories und einem Hut, den ich vor ein paar Jahren auf Operngastspielreise im wunderlandwinterlichen Brno gekauft habe.
Vielleicht liegt es am Hut, aber gerade denke ich mir, ein nächster Outfitpost könnte doch bald wieder folgen, dann vielleicht auch nicht mit dem Smartphone, sondern mit einer Spiegelreflexkamera aufgenommen. Stetige Verbesserung muss ja schließlich möglich sein, oder?

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Hamburger Menschen: Kathrin Wittich

Kathrins Blog “Kathrynsky” war 2007 eines der ersten deutschen Modeblogs, die ich zu lesen begann und umso größer war meine Freude, als ich bei einem Supermarktbesuch auf der Essener “Rü” Kathrin sah und feststellte, dass sie damals direkt um meine Hausecke wohnte.

Kathrin ist genau so, wie sie durch und in ihren Texten und auf ihren Fotos wirkt: unglaublich kreativ, quirlig, lebens- und liebenswürdig und dabei ist sie einer der positiv denkensten Menschen, die ich kenne. Außerdem nenne ich Kathrin stets direkt als erste Person, wenn ich nach Stilvorbildern und modisch inspirierenden Personen gefragt werde, denn Kathrin ist eine der wenigen Personen, an der ein hellroséfarbenes Dirndl in Kombination zu Wollstrümpfen und derben Boots wirklich gut aussieht. Ach was “gut” – hervorrgend!
Heute schreibt Kathrin auf ihrem Blog nicht mehr nur über Mode, sondern auch über Kunst, Design, Fotografie und leidenschaftlich gute Texte über Dinge, die ihr am Herzen liegen.

Bei Kathrin und mir schließt sich schönerweise häufig der Kreis, wenn es um Gemeinsamkeiten, gemeinsame Bekannte und Freunde geht, denn sie kennt schier Gott und die Welt. Dass Kathrin viele, viele Menschen kennt, zeigt auch ihre fantastischen Serie “Hamburger Menschen” auf ihrem Blog. Seit Stunde eins freue ich mich jeden Freitag auf eine neue Episode ihrer Fragen und Antworten von Hamburger Kreativen, Künstlern und unglaublich interessanten Menschen.

Es soll nicht wie Lobhudelei wirken, aber: Liebe Kathrin, ich bin furchtbar froh dass sich damals der Kreis geschlossen und wir uns kennengerlernt haben und gerade in diesem Moment bin ich stolz Dir in der 60. Episode der “Hamburger Menschen” Dir Deine Fragen stellen zu dürfen.

Wer bist du?
Ich bin Kathrin Wittich, liebe französische grüne Oliven mit Stein, bevorzuge Soja Milch Alpro Light gegenüber Kuhmilch, lebe seit 2010 in Hamburg, höre fast den ganzen Tag WDR5 Radio im Stream, mag Schachtelsätze, Wasserrutschen und da ich zwischen 1980 und 1995 geboren bin, gehöre ich wohl zur Generation Y. Bezeichnende Merkmale für diese sollen das ständige Hinterfragen und eine damit verbundene Suche nach Sinn sein – kann ich beides für mich bestätigen, ich stelle gern viele Fragen.

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Woher kommst du?
Ich komme aus dem Ruhrgebiet, (ich vermeide den Begriff Pott, denn wie Opa immer sagt: „Der stand früher Nachts unterm Bett.“). Geboren bin ich in Recklinghausen, dort habe ich am Stadtrand mit meinen Eltern und Geschwistern, im vom Papa selbstgebautem Haus, zwischen Feldern und Gärten, in denen der Salat selbst angebaut wurde, eine schöne Kindheit verlebt. Bin tagtäglich mit dem Rad zum Reiterhof gefahren und abends wieder nach Hause, auch bei Hausarrest mit der Strickleiter aus dem Fenster geklettert und habe auf dem Feld gegenüber Drachen steigen lassen, bis eine Neubausiedlung draufgesetzt wurde.
Mit elf Jahren ging es weiter nach Gladbeck, dort gab es keinen Reiterhof und Hausarrest mehr und die Jugend war gefüllt mit Freunden, Musik, einer tollen Schulzeit und vielen Findungsphasen. Mal fand ich so Geschreihardcoremusik gut und ein paar Wochen später wieder Hip Hop und das Breakdancen – bis heute begeistert mich alles, was live ist und die Leute, die es selbst darstellen, egal ob mein Geschmack oder nicht.
Auf WDR5 lief mal ein Beitrag zu Musikgeschmack, eine Frau mit Teenagerkindern rief an und klagte ihr Leid über den Geschmack der Jugend, sie wäre mit den Kindern doch immer in Konzerte gegangen und habe versucht ihnen gute Musik nahezulegen. Der Studiogast beruhigte sie und erzählte ihr, oft würde sich das wieder legen. Wie gern hätte ich angerufen und ihr gesagt „Das war bei uns auch so – heute gehören Simon & Garfunkel, klassische Musik, Hermann van Veen und Westernhagen, dank dem Musikgeschmack meiner Eltern zu meinen Favoriten.“ … Ich schweife ab, doch all dies hat mich geprägt. Viel Freiheit und Vertrauen, dass ich schon das Richtige machen werde.
Zum Studium ging es dann nach Duisburg, dort wollte ich allerdings nicht wohnen, also bin ich nach Essen gezogen – ungefähr vier Jahre habe ich über den Dächern von Rüttenscheid gelebt und dort auch angefangen zu bloggen.

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Seit wann bist du in Hamburg?
Ende Januar 2010 bin ich hier angekommen. Ich hab in Essen einen Sprinter vollgepackt und bin allein nach Hamburg gefahren. Im Ruhrgebiet war es schon Frühling und in Hamburg waren die Strassen noch von gefrorenem Schnee bedeckt. Zuerst wollte ich nur ein halbes Jahr bleiben, nach vier Monaten hab ich mich entschlossen es länger zu versuchen. Mittlerweile sind es fast fünf Jahre und ich bin jeden Tag ein bißchen glücklicher über die Entscheidung als an dem Tag zuvor.

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Erzähl mal von deinem Beruf?
Kurz: Aktuell arbeite ich selbstständig als Beraterin für Online Kommunikation und Vermittlerin für Blogger-Relations, sowie für meinen eigenen Blog kathrynsky.de.

Lang: Nach der Schule konnte ich mich nicht entscheiden, was ich studieren soll, ich hatte immer Spaß an Photographie, allerdings auch in der Schreinerei. Anstatt mich in ein Photographiestudium zu stürzen, habe ich erst einmal ein Jahrespraktikum in der Hauptverwaltung von Karstadt gemacht – um zu sehen, was mich nachträglich im Job erwarten wird. Dort wurden im hauseigenen Studio Prospekte und Beilagen für die Zeitung abgelichtet. Es war ein wahnsinnig tolles Jahr, doch ich habe bereits nach ein paar Wochen gemerkt, die Photographie als Job ist mir viel zu technisch. Ich hatte viel mehr Spaß daran die Outfits zusammenzustellen und Dinge für ein Bild schön zu drapieren und herzurichten.

In diesem Jahr habe ich auch sehr aktiv in einer politischen Partei mitgearbeitet und in der Jugendorganisation im Vorstand gesessen. Diese Praxis hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich dachte: „Dazu studiere ich auch die Theorie!“, so habe ich Politikwissenschaften auf Diplom studiert. Das Studium war großartig und ich hatte super Professoren (Herr Hippler, falls sie das je lesen sollten, ich verfolge ihr Tun immernoch! Yeah!).

Während meines Studiums, habe ich wohl den allerbesten Studentenjob gehabt, den ich mir vorstellen konnte, denn durch die Kontakte, die ich in dem Jahr im Photostudio knüpfen konnte, durfte ich zuerst den Stylisten bei Werbeproduktionen assistieren und irgendwann habe ich auch eigene Jobs gemacht.
2006 kam mein Blog dazu – mit dem lief es auch glücklicherweise schnell gut und ich habe bereits 2007 bezahlte Kooperation bekommen und konnte so dazuverdienen. 2009 hat mich Sandra, die heute wieder in Australien lebt, zum zwölfendrölfzigsten mal gefragt, ob ich nach Hamburg kommen möchte, um dort bei Smatch die Blogs zu schreiben und Social Media zu machen. Als diese Frage dann zum zwölfendrölfzigsten kam, war sie für mich genau richtig, ich wollte zu dem Zeitpunkt woanders hin, etwas Neues ausprobieren und so kam ich in die Hansestadt.
Hier in Hamburg war ich bislang immer in dem Bereich der neuen Medien tätig. Zuerst bei smatch.com und bei achtung! PR. Dort habe die Blogger-Relations gemacht und die Redaktion für den eBay Dealhunter Cooperate Blog geleitet. Nebenbei allerdings immer noch für die eigenen Blogs gearbeitet und für andere Blogs Gastbeiträge geschrieben und gefilmt. Im Juni 2013 habe ich mich selbstständig gemacht, dazu kamen dann noch Moderation von Events und Workshops, die ich gebe. Anfang 2013 hatte ich die Idee Blogger als Agenten zu vertreten, damit diese sich wieder auf ihre Leidenschaft, das bloggen konzentrieren und nicht um die Administration kümmern müssen, wenn sie es auch als Job betreiben. Mittlerweile leitet Anne diese „Idee“ als richtige Agentur von München aus und ich mache in Hamburg Projektarbeiten für COVER PR.

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Was wäre Dein Job , würdest du nicht das machen, was du jetzt machst?
Ich bin ein echter Weltraumfan. Im Kindergarten wollte ich immer Astronautin werden, zu Schulzeiten habe ich Astronomie (nicht das Horoskopgedöns) wie ein Schwamm aufgesogen und selbst so banale Wetterfilme wie “Twister” fand ich toll. Bei Regen und Wind bin ich nach draußen gesaust und habe es geliebt den Blitzen zuzusehen. Eigentlich ist das auch heute noch so und ich wäre sehr gerne Meteorologin. Dann wüsste ich, was auf uns zukommt. Zum Glück ist die Nasa jetzt bei Soundcloud und Instagram.
 Und wenn es so schön wäre wie in der Serie „McLeods Töchter“, würde ich gern auf einer Ranch in Australien leben und Kühe und Schafe mit Pferden über die Wiesen treiben.

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Was machst du, wenn du nicht arbeitest?
Wann soll das sein? Ne mal im Ernst, auch in Momenten die eigentlich frei von Arbeit sein könnten, kann mir etwas in den Sinn kommen, was man daraus machen kann.
Was ich wahnsinnig gern mache, wenn ich frei habe: Wie ein Eremit allein in meiner Wohnung rumhängen, Serien schauen, am Fenster sitzen, auf den Michel blicken und sehen wie die Zeit einfach nur vergeht, Yoga zu Hause oder bei den Mädels von MonkeyMind machen.
Naja und so die Klassiker: Freunde treffen, schwimmen gehen und der Musik lauschen, ob zu Haus oder auf Konzerten – Im Moment am liebsten bei Singer Songwritern, wie Simon Glöde oder Tom Klose. Und mein Entschleuniger Nummer Eins: Der Hund Hermann! <3

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In welchem Stadtteil von Hamburg lebst du?
In der Neustadt, die geschichtlich wohl eigentlich die Altstadt ist. Mit Blick auf ein Wahrzeichen Hamburgs: den Michel. Nah zum Hafen und doch ruhig genug – weil hier so viel Einbahnstrassen sind, dass schaffen die Tagesgäste nicht.

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Möchtest du nochmal in einem Anderen wohnen?
Im Moment nicht, denn um in Finkenwerder zu leben, brauche ich erst ein Motorboot, die HVV Fähre fährt nur bis 23 Uhr auf die andere Elbseite.

Wo würdest du dein Traumhaus bauen?
In Strandnähe – in einem Land, das im Sommer wärmer ist als Hamburg. Ich denke, es wäre wohl auf Ibiza und alles ziemlich weiß, es hätte dicke Ledersofas und Hängematten in den Bäumen im Garten und kühlen Steinboden und einen großen Kamin und im Garten auch noch eine Wasserhüpfburg. Und zwei Minischweine und zwei kleine Ponys und Wassermelonen und Tomaten im Garten.

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Was macht Hamburg für dich zur Kulturstadt #1?
Ich glaube Hamburg ist nicht die #1, denn jede Stadt hat ihre ganz eigene Kultur. Die Berliner Kultur passt nicht so recht nach Hamburg, die Künstler Hamburgs wohl nicht nach Istanbul usw. Doch ich mag die Kultur hier in Hamburg sehr gerne und die Einflüsse die von außen in die Stadt kommen. Ich weiß nicht, ob es unbedingt von der Stadt ausgeht, doch es gibt sehr viele Menschen die in Hamburg etwas schaffen und auf die Beine stellen wollen. In der Serie „Hamburger Menschen“ auf meinem Blog habe ich viele Künstler, Musiker, Schauspieler – einfach interessante Menschen, die Hamburg unter anderen zu der Kultur bringen, die sie bietet.

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Was würdest du ändern, wenn du Bürgermeister wärst?
Als allerallererstes würde ich Trash TV abschaffen – obwohl es dafür wohl eher die Weltherrschaft benötigen würde. Wahnsinn, was die Leute sich so ansehen und in ihr Hirn pumpen. Also, was würde ich in Hamburg ändern? Da ich ja keine Politik mehr mache und mich aktuell noch nicht über fehlende Kita-Plätze ärgern muß und sehr happy mit meiner bezahlbaren Wohnung bin, die ich durch konstante Suche gefunden habe, fällt mir diese Frage tatsächlich schwer – ich bin ziemlich zufrieden, wie schön!
Es gibt wahnsinnig viele Projekte die es wert sind unterstützt zu werden, einen kleinen großen Anteil leisten die Clubkinder.
Es sollte ja etwas für die Stadt und all ihre Bewohner sein, da fallen mir spontan solche Sachen ein wie biologische Produkte zu fördern, die für alle zugänglich sind, mehr Unverpacktläden, die Wasserhähne stellen sich bei Verschwendung automatisch aus, ein bedingungsloses Grundeinkommen und ein Bildungssystem was allen gerecht wird, versuchen den Mietwahnsinn zu regulieren und gleichzeitig die Instandhaltung von Gebäuden fördern, vor 09.00 und nach 19.00 Uhr Schlagbohrer und lautes Baustellenwerkzeug verbieten, Behördensprache verständlicher machen und überall kleine Bühnen, wie die auf dem Spielbudenplatz aufstellen, dort könnte jeder der möchte, seine Kleinkunst zeigen.

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Warum Hamburg und nicht Berlin oder New York?
Es sind beides sehr tolle Städte, doch im Moment ist mir Berlin zu groß (diese Entfernungen wenn ich dort bin, machen mich ganz kirre) und New York zu weit weg von zu Haus. Und Hamburg hat viel Wasser – ohne Wasser geht bei mir gar nix!

Alster oder Elbe?
Ich finde Beide haben schöne Ecken, doch müsste ich mich entscheiden würde ich die Elbe wählen, die ist immer in Bewegung.

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Wieviel Stunden am Tag ist dein Smartphone an?
Leider 24 Stunden, es ist ja auch mein Arbeitsgerät, doch meist ist es lautlos, dieses dauernde Ping, Ding, Klingeling stört mich sehr.

Keine Frage, Platz für deine Antwort oder was du loswerden möchtest:
Mehr Toleranz und Respekt untereinander könnten der Menschheit nicht schaden.
Die echten Hamburger sind gar nicht so knurrig und still wie es oft behauptet wird, kein Vergleich zu den Menschen aus dem Ruhrgebiet, bei denen liegt das Herz auf der Zunge, doch sie sind sehr ehrlich, ausdauernd, bodenständig und wahnsinnig liebenswert. Ich habe eine Theorie woher das Image kommt, doch das behalte ich lieber für mich.

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Lieblingssong des Moment?
Das ist wirklich schwierig, mein Musikprogramm sagt, die am häufigsten gespielten Titel sind „Flake – Live In San Francisco“ von Jake Johnson und „L.E.S. Artist“ von Santigold, was ich auch immer wieder auf Dauerschleife hören kann ist „Come again“ von Pascís.

Lieblingssong forever?
Ohne wenn und aber: Elvis Presley – Always on my Mind!

Drei Plätze, die man sich in Hamburg unbedingt angeschaut haben sollte:

  • Die Dove-Elbe im Sommer
  • Das ganze Jahr: Die HVV Fähren – an den Landungsbrücken einsteigen und dann einfach mal sitzenbleiben und eine ganze Runde fahren.
  • Die Menschen. Am liebsten mit einem guten Kaffee bei Gretchens Villa, den Public Coffee Roasters oder dem Hallo Frau Nachbar Markt hinsetzen und einfach mal schauen wer so vorbeiläuft.

Möchtest du noch jemanden grüßen, hier ist Platz dafür:
Es gibt viele Menschen, denen ich mal zwischendurch „Hallo!“, sagen möchte. Zum Beispiel meinen Freunden in München oder dem Ruhrgebiet – auch wenn wir uns so lang nicht oder nur selten sehen, ich denk an euch. All meinen Freunden und meiner Familie – danke, dass ihr mir ehrlich die Meinung geigt oder mich auffangt wenn es mir schlecht geht und mich auch einfach mal in Ruhe lasst, wenn ich keine Fragen beantworten möchte. Kiki, Martin, Nora, Kathrin, Lexi, Daniela, Sven, Nicci – ich bin wahnsinnig stolz auf das, was ihr tut und ich ein Teil davon sein darf!

Dich Corinna, weil du mir diese Fragen gestellt hast und ich mich freue dich über das Bloggen kennengelernt zu haben! Genauso wie viele andere tolle Menschen, die mir in diesem Beruf begegnet sind und durch die ich mich weiterentwickelt habe.
Und Herrn Djani, der immer meine Pakete annimmt!

Fotos © Kathrin Wittich