Neueste Artikel

Modephonie_ imm Cologne 2015_3

Interior: Trends und Impressionen der imm cologne 2015

Wie wohnen wir im Jahr 2015, was sind die Trends, worauf sollten wir möbeltechnisch in unseren vier Wänden achten? Antworten und Impressionen hierzu gibt die internationale Möbelmesse  imm cologne 2015, die sich in Köln vom 19. bis 25. Januar dem Publikum präsentiert.
Coziness ist das zentrale Schlagwort, wenn man schon von einem Trend sprechen möchte. Das Idealbild sei für viele ein englisches Cottage mit viel Grün drumherum, berichtet Markus Majerus, Sprecher des Veranstalters Koelnmesse. Aber das mit dem gemütlichen Wohnen ist nicht ganz neu. Nach dem Coziness-Comeback im vergangenen Jahr, könnte man in diesem schon von Coziness 2.1 sprechen. Aber man kann auch einfach sagen, hierbei handelt es sich nicht um einen Trend, der nach einer Saison wieder weg ist, sondern um einen Megatrend, der sicherlich noch in unseren Wohnungen verweilen wird.
Das eine gewissen Gemütlichkeit nicht mit grellen Farben, robusten, festen Materialien einhergeht, versteht sich von selbst, und so finden wir viele pudrige Töne, weiche Materialien und anstelle von Möbeln mit eckigen Kanten sind nun noch mehr runde Formen gefragt. Kuschelige, warme Stoffe wie Strick sind wichtig, genau so wie Holz. Selbst Fliesen sehen so aus wie warme Holzböden. Und das wichtigste überhaupt: auf der schönsten Couch thront immer ein großes Kissen aus Strick!

pudriger, softer Minimalismus bei Menu, Ligne Roset, Schönbuch, Gazzda
Modephonie_ imm Cologne 2015_4
Modephonie_imm Cologne 2015_2
Modephonie_imm Cologne 2015_18
Modephonie_imm Cologne 2015_22
Modephonie_imm Cologne 2015_26
Modephonie_imm Cologne 2015_24
Modephonie_imm Cologne_6
Modephonie_imm Cologne 2015_Menu_3

runde, kleine Couchtische und Stühle dürfen an und in keiner Ecke fehlen

Modephonie_imm Cologne 2015_Menu_1
Modephonie_imm Cologne 2015_Menu_2
Modephonie_imm Cologne 2015_28
Modephonie_imm Cologne 2015_Menu_4
Neonfarbene Akzente wie hier unter anderem von Schönbuch bringen selbst den kleinsten Raum zum Strahlen

Modephonie_imm Cologne 2015_18

Modephonie_imm Cologne 2015_17
Modephonie_imm Cologne 2015_19
Modephonie_imm Cologne 2015_31
Der urbane Großstadtjungle, meine Inspiration für (m)ein nächstes DIY-Projekt. Wie hier bei Gubi und Ewald Schillig

Modephonie_imm Cologne 2015_27
Modephonie_imm Cologne 2015_33
Modephonie_imm Cologne 2015_7
Modephonie_imm Cologne2 2015_8

Der schönste Esstisch der Messe kommt von Ligne Roset

Modephonie-imm Cologne 2015_1

Die für mich persönlich schönste Neuentdeckung auf der imm cologne kommt von Woud! Woud ist ganz der nordischen Tradition verschrieben und setzt auf zurückhaltende Perfektion mit innovativen Elementen. Ein weiterer Bericht über das dänische Label wird bald folgen.

Modephonie_imm Cologne 2015 Woud_1
Modephonie_imm Cologne 2015 Woud_2
Modephonie_imm Cologne 2015 Woud_3
Modephonie_imm Cologne 2015 Woud_4
Skandinavisches Design at its best – kommt mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit von String!
Modephonie_imm Cologne 2015_String Furniture_4
Modephonie_imm Cologne 2015_String Furniture_2
Modephonie_imm Cologne 2015_String Furniture_1
Sowohl Sigurd Larsen, als auch New Tendency sind keine unbeschriebenen Blätter der in Deutschland ansässigen Designszene. In den vergangenen Jahren hat sich der gebürtige Däne Sigurd Larsen mit charakterstarken Designs aus Holz und Beton international Bekanntheit verschafft. In Berlin findet man viele seiner Kreationen im Concept Store Voo.

Modephonie_imm Cologne 2015_New Tendency_1
Modephonie_imm Cologne 2015_New Tendency_2

Lena Hoschek Show - Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Autumn/Winter

Die blaue Stunde: Lena Hoscheks AW-Kollektion 15/16

Ich bin verliebt: in die Herbst-Winter-Kollektion 15/16 von Lena Hoschek! Kurz und knapp zusammengefasst kann ich nur sagen: wunderschön!

Die österreichische Designerin schickt ihre Models, darunter Franziska Knuppe, bei der Berlin Fashion Week mit Beehive-Frisur und cat-eyes zum Soundtrack von Mel Tormé, Jazz der frühen Aufnahmen von Blue Note Records bis US3 auf den Laufsteg und lädt zu einer Reise in die späten 50er und frühen 60er Jahre. Auch diese Kollektion trägt ihre unverkennbare Handschrift: Ein bisschen Pariser Chic à la Christian Dior, ein bisschen Fifties, ein bisschen Theatralität und ganz viel Eleganz vereinen sich zu einem wunderschönen Look – sophisticated und feminin. Daher überrascht es nicht, dass die Kollektion neben Marlenehosen auf Kleider und Röcke in allen Facetten setzt – sei es aus Wollstoffen, Tüll oder Spitze. Ob Tellerröcke oder Pencil Dresses, die Entwürfe sind ein Traum und setzen die weibliche Sanduhrsilhouette, Hoscheks Markenzeichen, perfekt in Szene.

Backstage bei der Lena Hoschek Show Foto: Nicholas Beutler

Backstage bei der Lena Hoschek Show Foto: Nicholas Beutler

Ein Key Piece der Kollektion ist ein geknöpftes Mantelkleid mit schwingendem Rock, das in verschiedenen Varianten – mal winterlich aus kräftigem Stoff, mal eher als Hemdkleid leicht und fließend – auf dem Runway zu sehen ist. Außerdem bestimmt die Idee des 18h Dress die Kollektion maßgeblich: „Ein Kleid um von morgens bis spät abends perfekt gekleidet zu sein. Ein Kleid, das die Trägerin im Büro wie auch zum After-Work-Cocktail glänzen lässt. “ so Lena Hoschek.

Als ‘persönlicher Fan’ der Schluppe habe ich mich gefreut, sie an Kleid und Bluse wiederzufinden und auch Volants ziehen sich als Element durch die Kollektion. Neben floralen und grafischen Prints stehen diesmal starke Unifarben wie Rot und Grün im Fokus. Es sind jedoch die kraftvollen Blautöne die besonders hervorstechen und so lautet das stimmungsvolle Motto der Kollektion auch L´Heure Bleue – Die Blaue Stunde‘ mit der magischen Lichtstimmung bei Abenddämmerung und Morgengrauen als Inspirationsquelle.

Lena Hoschek Show - Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Autumn/Winter 2015/16  Lena Hoschek Show - Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Autumn/Winter 2015/16 Foto: Getty Lena Hoschek Show - Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Autumn/Winter 2015/16
Lena Hoschek Show - Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Autumn/Winter 2015/16 Lena Hoschek Show - Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Autumn/Winter 2015/16  Lena Hoschek Show - Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Autumn/Winter 2015/16

Die blaue Stunde. Fotos: Peter Michael Dills/Getty Images für Lena Hoschek

Ein bisschen Gold und Glitzer gibt es zum Schluss, wenn Franziska Knuppe in einem bodenlangen Bandeaukleid mit roségoldenen Pailletten über den Laufsteg funkelt. Das Finale feiert Hoschek traditionell mit dem Brautkleid, das dieses Mal ebenfalls bodenlang ausfällt und durch edle Seide, raffinierte Drapierungen und schlichte Schönheit überwältigt.

Für Frauen, die sich, wie ich, gerne feminin kleiden, kann ich mir wohl kaum eine schmeichelhaftere Garderobe vorstellen: Eine Erinnerung an vergangene Dekaden mit einem Hauch old Hollywood Glamour. Lena Hoscheks Designs zelebrieren das ‘Frausein’ in all seiner Schönheit und beherrschen den Grad zwischen Glamour, Romantik, Eleganz und klarer Linie, zwischen Vintage-Look und Modernität perfekt. Weiblichkeit wird hier auf subtile und gleichsam sinnliche Weise gefeiert. Nach dieser Show kann selbst ‘Casual Berlin’ nur jubeln!

Backstage bei der Lena Hoschek Show Foto: Nicholas Beutler

Backstage bei der Lena Hoschek Show Foto: Nicholas Beutler

Weitere Einblicke:

Lena Hoschek Show - Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Autumn/Winter 2015/16 Lena Hoschek Show - Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Autumn/Winter 2015/16 Lena Hoschek Show - Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Autumn/Winter 2015/16

Lena Hoschek Show - Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Autumn/Winter 2015/16 Lena Hoschek Show - Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Autumn/Winter 2015/16 Lena Hoschek Show - Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Autumn/Winter 2015/16

Lena Hoschek Show - Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Autumn/Winter 2015/16 Lena Hoschek Show - Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Autumn/Winter 2015/16 Lena Hoschek Show - Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Autumn/Winter 2015/16

Lena Hoschek Show - Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Autumn/Winter 2015/16 Lena Hoschek Show - Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Autumn/Winter 2015/16 Lena Hoschek Show - Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Autumn/Winter 2015/16

Lena Hoschek Show - Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Autumn/Winter 2015/16 Lena Hoschek Show - Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Autumn/Winter 2015/16 Lena Hoschek Show - Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Autumn/Winter 2015/16

 

Beitragsbild und Fotos der Kollektion © Mercedes Benz Fashion Week by Peter Michael Dills /Getty Images für Lena Hoschek |Backstage-Fotos © Nicholas Beutler

© THOMAS BILLHARDT, ALEXANDERPLATZ, BERLIN, 1959

Ausstellungs-Tipp: »LOVE« in der Galerie Camera Work

Liebe – ein Phänomen, das uns vor Rätsel stellt: das schönste und zugleich verwirrendste Gefühl der Welt, ein Ideal, Chemie oder doch kulturelles Konstrukt? Spätestens seit der Idee der romantischen Liebe ist sie bis heute zentrales Thema der Künste und auch in der Fotografie zum Leitmotiv geworden.

© DAVID DREBIN, ILOVEYOU WITH GIRL, 2006

© DAVID DREBIN, ILOVEYOU WITH GIRL, 2006

Wie vielfältig der Topos »Liebe« in der Fotokunst interpretiert wird, kann man noch bis zum 7. Februar in der Galerie Camera Work in Berlin sehen, die dem Thema eine Gruppenausstellung unter dem so schlichten wie prägnanten Titel »LOVE« widmet. Über 100 Fotografien von 50 renommierten Fotografinnen und Fotografen, darunter Diane Arbus, Michel Comte, Robert Doisneau, Brian Duffy, Elliott Erwitt, Horst P. Horst, Dorothea Lange, Annie Leibovitz, Peter Lindbergh, Helmut Newton, Man Ray, Bettina Rheims, Herb Ritts, Steve Schapiro und Ellen von Unwerth, werfen dabei einen persönlichen Blick auf die Liebe und reflektieren ihre vielen Facetten: von romantischer Liebe, über sexuelles Begehren, Freundschaft, bis hin zur Liebe zwischen Eltern und Kindern.

© HERB RITTS, MAASAI WOMAN AND CHILD, AFRICA, 1993

© HERB RITTS, MAASAI WOMAN AND CHILD, AFRICA, 1993

Die Ausstellung zeigt Fotos von jungen und alten, berühmten und unbekannten Paaren, Familien, Freunden. Momentaufnahmen der Intimität, des Glücks, der Vertrautheit, der Lust und der Zuneigung spiegeln sich genauso wider wie Sehnsüchte, Trauer, die Suche nach Liebe und das Verliebtsein. Aber auch Landschaftsaufnahmen und atmosphärischen Bilder, die sich dem Thema nicht konkret nähern, sondern eine Emotion, eine Stimmung vermitteln, zeigen die vielen Gesichter der Liebe.

© BRIAN DUFFY, SAMMY DAVIS JR. AND HIS WIFE MAY BRITT

© BRIAN DUFFY, SAMMY DAVIS JR. AND HIS WIFE MAY BRITT

Begleitet wird die Ausstellung von persönlichen Anekdoten und Zitaten der Fotografen. Hierdurch wird die Liebe nicht nur als Motiv thematisiert, sondern auf zweiter Ebene auch die Fotokunst und der kreative Schaffensprozess als Passion. »Es gibt für mich drei Sorten Menschen, die ich gerne fotografiere: die, die ich liebe; die, die ich bewundere und die, die ich hasse.«, so das Zitat von Helmut Newton. Die »Liebe«, die einen Künstler und sein Motiv verbindet, rückt ins Blickfeld des Betrachters.

© ELLEN VON UNWERTH, “THE STORY OF OLGA” WHEN THE CAT IS AWAY ..., 2011

© ELLEN VON UNWERTH, “THE STORY OF OLGA” WHEN THE CAT IS AWAY …, 2011

So komplex das Motiv, so vielfältig ist auch die Bildsprache der Exponate: In poppiger Hochglanzästhetik setzen sich Rankin oder Ellen von Unwerth mit Lust, Erotik und Fetisch auseinander, eine romantische Sicht auf die Liebe liefern Schwarz-Weiß-Fotografien, wie Elliott Erwitts »California« (1955) oder Robert Doisneaus legendär gewordenes Kuss-Foto »Baiser de l’Hôtel de Ville« (1950) – das in der Ausstellung sein Berliner Pendant in »Alexanderplatz« (1959) von Thomas Billhardt findet. Diane Arbus dokumentiert eine Begegnung zwischen einem Freier und einer Prostituierten, Annie Leibovitz portraitiert John und Yoko, Nick Brandt blickt mit »Lioness with Cub in Mouth« ins Tierreich und Albert Watson zeigt eine andere Seite von Alfred Hitchcock: seine Liebe zum Kochen.

© STEVE SCHAPIRO, ROBERT F. KENNEDY AND HIS WIFE ETHEL ON A CAMPAIGN PLANE, 1968

© STEVE SCHAPIRO, ROBERT F. KENNEDY AND HIS WIFE ETHEL ON A CAMPAIGN PLANE, 1968

»Love is all we need!« Das Zitat von Ellen von Unwerth, das direkt am Anfang der Ausstellung zu lesen ist, bringt es auf den Punkt. »LOVE« ist eine Ausstellung mit großartigen Fotografen und Fotografien, die ich euch nur ans Herz legen kann!

© RUSSELL JAMES, LOVE, LOS ANGELES, 2006

© RUSSELL JAMES, LOVE, LOS ANGELES, 2006

Beitragsbild © Thomas Billhardt, Alexanderplatz, Berlin, 1959

Modephonie_Super Festive Salad

Wochenendvegan: “Super Festive Salad” mit Grünkohl, Granatapfelkernen und Quinoa

Rosenkohl und Grünkohl schmecken nicht? Ein Glück ist das nicht mein Problem, und so bereitet es mir jedes Mal Spaß mit dem leidig üblen Kohlvorurteil aufzuräumen und meine Freunde mit diesem Salat vom Gegenteil zu überzeugen.
In Californien ist der Grünkohl aus der Küche nicht mehr wegzudenken, aus meiner auch nicht und so nutze ich die gesamte kalte Saison aus, um so viel wie möglich mit ihm zu experimentieren.

Mein “Super Festive Salad” ist dabei einer meiner Lieblingssalte.

Modephonie_Super Festive Salad_3

Die Zutaten:
* 5 Stangen frischer Günkohl
* 250g frischen Rosenkohl
* 1 Avocado
* Granatapfelkerne
* 1 Hand voll Mandeln
* 200g weiß/roten Quinoa
* 2 EL Hanfsamen
* Bio Olivenöl
* Haselnussöl
* Agavendicksirup
* frischen Saft von einer Biozitrone
* Cashewmus
* Salz, Pfeffer

- den Ofen auf 180 Grad vorheizen
– den Grünkohl gut putzen, kleinschneiden und auf ein Backblech auslegen. Mit Öl übertreufeln und auf die mittlere Schiene für 20 Minuten in den Ofen geben
– den Rosenkohl putzen, halbieren und mit auf das Backblech in den Ofen geben
– den Quinoa waschen und nach Packungsangabe kochen
– die Avocado kleinschneiden
– den Granatapfel entkernen
– die Mandeln halbieren und in der Pfanne leicht rösten
– das Cashewmus mit 3 EL Olivenöl, 2 EL Haselnussöl, 3 EL Zitronensaft, etwas Wasser, Salz und Peffer zu einem Dressing verrühren
– den Kohl aus dem Ofen holen, mit dem Quinoa mischen, die Avocado hinzugeben und mit dem Dressing verrühren. Mandeln, Hanfsamen und Granatapfelkerne als Topping überstreuen.

Den Salat warm genießen.

 

IMG_1023.JPG

Selbstgestrickter Lieblingscardigan: Lala Berlin x Lana Grossa

lala Berlin, das ist Palimuster, edle unkomplizierte Schals – und die oversized Strick-Jacken sind ebenfalls seit Jahren Highlights der Winter Kollektionen. Seit Oktober gibt es eine Neuauflage der Zusammenarbeit mit dem deutschen Traditionsunternehmen Lana Grossa, den Spezialisten für hochwertigste Wolle – zum Selberstricken!

Mein Favorit, ein graues Oversized Cardigan, war schnell aus den vier Damenmodellen auszumachen. Wie gut, dass meine Mama eine fabelhafte Strickkünstlerin ist, für die die Umsetzung des Modells ein Kinderklacks, bisweilen sogar ein relativ eintöniger Strickprozess, war, denn so ein schöner Cardigan fehlte in meinem Kleiderschrank.
Und was gibt es schöneres, als mit Liebe handgemachte Sachen zu tragen?

Modephonie_ Lala Berlin Cardigan

Modephonie_clean eating_2

Gesund in der Mittagspause: zwei Rezepte für easypeasy Salate im Weckglas

Nach dem Besuch in Eurer Kantine ist Euer Hunger größer als vor der Mittagspause, weil Ihr entweder nichts passendes auf der Speisekarte gefunden habt, oder Euch nach wenigen Bissen der Appetit vergangen ist? Das kenne ich! Bis zum Juni letzten Jahres hatte ich das große Glück jeden Mittag mein Essen zu Hause frisch zubereiten zu können, seit meinem Jobwechsel ist mir dieser Luxus nicht mehr vergönnt. Kein Grund zu verzagen, gute Essensplanung ist das A und O und schafft gesunde und leckere Abhilfe.

So wenig Zeit ich in der Mittagspause habe, so wenig Zeit habe ich auch meist an den Vorabenden zur Vorbereitung, deswegen greife ich meist auf einfache Rezepte zurück, oder noch besser, erfinde einfach neue.

Für Euch habe ich jetzt zwei easypeasy Salatrezepte, die sich prima für ein Weckglas eignen und in der Pause so gut sättigen und nicht unnätig den Magen beschweren.
Die Rezepte für den “Brokkoli Salat mit Paprika, Apfel, Mandeln und Tamari-Miso Dressing” und den “Graupensalat mit Grünkohl-Aprikosenpesto” findet Ihr im folgenden.

Brokkoli Salat mit Paprika, Apfel, Mandeln und Tamari-Miso Dressing

Modephonie_clean eating_1

Zutaten
250g Brokkoliröschen, ohne Strunk
1 rote Paprikaschote
1 frischer Bioapfel
eine Hand voll Mandeln
eine Hand voll Walnüsse
für das Dressing:
4 EL Wasser
2 EL süsses weisses Miso z.B. von sweet light Miso von Clearspring (Reformhaus)
2 EL Zitronensaft
1.5 EL Nama Bio Tamari
1/2 TL Kokosnusszucker / Palmzucker oder Süssungsmittel deiner Wahl
1 Knoblauchzehe
Peffer nach Geschmack

* Das Gemüse und den Apfel putzen, wasche, schneiden und in einen Mixer geben (ich benutze meinen Thermomix hierfür).
* Die Mandeln, Walnüsse und die Zutaten für das Dressing ebenfalls in den Mixer geben.
* Auf mittlerer Stufe die Zutaten für 5 Sekunden mixen und fertig ist der Salat.

Modephonie_clean eating_3
Graupensalat mit Grünkohl-Aprikosenpesto
Zutaten
200g Gerstengraupen
eine kleine frische Bio-Schlangengurke
für das Pesto:
200g Grünkohlblätter, roh
30g getrocknete Aprikosen
30g getrocknete Tomaten
50g Mandeln
50g Walnüsse
1 kleine Knoblauchzehe
6EL Olivenöl

Pfeffer, Salz

Modephonie_clean eating_4

* Die Gerstengraupen nach Packungsangabe kochen.
* Den Grünkohl putzen, waschen und in einen Mixer mit den Zutaten für das Pesto geben und auf höchster Stufe 10 Sekunden lang mixen.
* Das Pesto zu den gekochten Graupen geben, die Bio-Gurke schneiden und dazu geben.

Fertig – und gesund ist Eure Mittagspause. Guten Appetit.