Die Herzen der jungen weiblichen Fans fliegen ihm zu, und die Fotografen folgen ihm auf Schritt und Tritt. Halb Frauenheld, halb Ideal, ist Charlie Siem fast ebenso präsent in den Modemagazinen wie in den Musikzeitschriften. Zugpferd für die Frühlingskollektion des Londoner Hauses Dunhill. Mario Testino sagt über ihn: «Mit seinem zeitgenössischen Look und seiner musikalischen Meisterschaft bringt Charlie einen frischen Wind in die Welt der Klassik; es ist ein erstaunliches Bild.»

Foto via Charlie Siem

Er spielt auf einer Modenschau der grande dame Vivienne Westwood, steht dem Popstar und Fotografen Bryan Adams Modell, an dessen Seite er auf der Bühne auftritt. Doch der Erfolg ist dem jungen Engländer mitnichten zu Kopf gestiegen. Unbeschwert und offen gilt aber einzig ihr die Leidenschaft von Charlie Siem: der Violine, mit der er aufgewachsen ist. «Ich habe mir nie wirklich Fragen gestellt: Ich komme aus einer Musikerfamilie, die Violine begleitet mich als etwas Selbstverständliches. Dieser Hintergrund hat die Dinge erheblich erleichtert, als es darum ging, Musik zu studieren: Meine Eltern haben mich sehr unterstützt, sodass ich keine Spezialschulen besuchen musste.»

 

Charlie Siem fotografiert von Bryan Adams

Schönheit ist aber bekanntlich noch lange nicht alles im Klassikgeschäft (auch wenn ich zugeben muss, dass das Zuhören dann noch mehr Freude bereitet), aber Charlie Siem gilt als ein großes Nachwuchstalent auf dem internationalen Klassikmarkt. Und dabei ist er so hervorragend, dass er als Leihgabe eine Geige des großen Yehudi Menuhin spielen darf.

Was musikalisches gibt es jetzt natürlich auch noch auf die Ohren – Charlie Siem spielt hier die Caprice in a-Moll von Henry Wieniawski. Hört selbst:

Mittwochsmusik: der Geiger Charlie Siem
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2 Kommentare zu “Mittwochsmusik: der Geiger Charlie Siem”

  1. Cloudy sagt:

    Ach ich liebe einfach die klassische Musik, es gibt glaube ich keine andere Stilrichtung die wirklich jegliche Art von Emotion in einem hervorrufen kann!

    Danke dir für die lieben Worte zu meinem Artikel über Heimat, ich habe mich sehr gefreut sie aus deinem Munde bzw. deiner Hand zu hören / lesen.

    Liebste Grüße!

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