Ich gebe es zu, die Näharbeiten des “Drape Dress” habe ich mir einfacher vorgestellt; wesentlich einfacher um genau zu sein. Der Stoff für den ich mich zunächst entschieden habe, entpuppte sich leider als der falsche, denn die vielen Faltenwürfe kamen bei der Jerseystoffwahl einfach nicht zur Geltung. Intuitiv wählte ich beim ersten Versuch natürlich genau die falsche Kleidgröße, weshalb es jetzt heißt – Drape Dress, der zweite Versuch. Nach kompetenter und wahnsinnig netter Beratung bei Stoffe Möller in Düsseldorf wird das japanische Kleid dieses Mal mit einem korallenem Jerseystoff mit Seidenanteil zugeschneidert und siehe da, die Falten und Raffungen machen dieses Mal ganz schön was daher. Leider kann mir jetzt bei einigen Fragen zum Schnitt nur noch ein professioneller Schneider weiterhelfen, hoffentlich klappt es schnell mit der Hilfe, denn das Kleid würde ich natürlich gerne so bald wie möglich tragen. Eines ist jedoch nach dem “Drape Dress” Projekt klar –

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Nach Erklärung und Deutung der in japanischer Sprache verfassten Anleitung des Schnittmusters durch meine fantastische Oma, geht die Arbeit an meinem “Drape Dress” voran, die ersten Nähte sitzen sogar schon. Bei der Stoffwahl habe ich mich übrigens für einen pinken Jerseystoff  entschieden.

Bei Karen, der Autorin von Grapes, wurde ich erstmals auf das japanische Schnittmusterbuch drape drape aufmerksam, das ich heute endlich nach der Bestellung in Japan in meinem Briefkasten fand. Im Buch gibt es Schneideranleitungen für tolle Kleider und Blusen im typisch japanischen Oversized-Look mit vielen Lagen und Drapierungen. Bei 17 Schnittmodellen ist ein Teil schöner als das andere und doch jedes genau nach meinem Geschmack. Die Schnittmusterbögen sind zwar mit Nummern versehen, allerdings sind die Anleitungen  komplett auf japanisch. Ich hoffe jedoch mit Hilfe mein Wunschkleid mit der Nummer 3 nachnähen zu können. Ein Bericht folgt natürlich hier auf dem Blog.   Übrigens, der GHD Haarglätter hilft dabei den japanischen Stil zu komplettieren und zaubert in Windeseile das typisch fernöstliche glatte, glänzende Haar.

Ein Bericht über den Berlin Neuköllner “Raum für Textile Angelegenheiten“, den ich auf der Seite des CUT Magazins fand interessiert mich momentan besonders, denn seit ein paar Tagen sitze ich wieder an meiner Nähmaschine und probiere mich im Schneidern. Der “Raum für Textile Angelegenheiten” ist ein Projekt Sandra Becker, die alles mögliche rund um textiles Design erforscht und erprobt: sie ist Kostümbildnerin, Performance-Künstlerin und seit Herbst vergangenen Jahres die Inhaberin des Nähstudios im Berliner Kiez. In dem bunt ausgestatteten Studio kann jeder vorbei kommen und sich Rat und Inspiration für sein Nähprojekt holen. Dafür stehen Nähmaschinen, Overlockmaschinen, Werkzeuge und Arbeitsfläche zum Zuschneiden, Nähen und Ausprobieren zur Verfügung. Das Material kannst jeder selber mitbringen oder gucken, ob im reichaltigen Fundus von Sandra noch schöne Reste gefunden werden. Eine Stunde kostet dabei nur 4,50 und 7 Euro (nach Selbsteinschätzung), eine 15-Stunden Karte, für die großen Projekte, wird auch angeboten. Öffnungszeiten: DO, FR,

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Wenn es nach mir geht ist die Marmelade auf meinem Butterbrot selbseingemacht, Brot selbstgebacken, Musik selbstgespielt, und meine Strickjacken von Mama selbstgestrickt.Wie diese hier, aus kuschelweicher Baby Alpaka-Wolle.

  Kalte Füße sind leider eine lästige Begebenheit, die ich sehr gut kenne und selbstverständlich nicht gerne mag. Abhilfe schaffen zumindest in den eigenen vier Wänden Hausschuhe, oder Wollsocken. Ich trage eigentlich ganz gerne Beides – dicke Wollsocken in warmen Pantoffeln. Das weiß auch meine Mama und hat mir jetzt ein erstes Testobjekt an selbstgefilzten und -gestrickten Pantoffeln geschenkt. Et Voilà. Wer von Euch, leider ganz im Gegensatz zu mir, das Stricken beherrscht und sich an das DIY Projekt wagen möchte, kann dieser Anleitung zum eigenen Pantoffelpaar folgen.Ich sage an dieser Stelle: gros bisous et merci liebe Mama, das nächste Paar würde ich mir gerne in der Farbkomination braun und altrosé wünschen.

DIY |

Catrin, die Autorin des wunderbaren Blogs Maikitten, rief neulich die schönste Tauschaktion der Blogosphäre in der letzten Zeit ins Leben: die Armbandtauschaktion. Sie bastelte für 20 Tauschwütige Lederambänder, eines schöner als das andere.  Im Gegenzug wird Catrin Selbstgebasteltes zugeschickt. Ich hoffe sie freut sich über jede Überraschung so, wie ich mich über das kleine Lederarmband gefreut habe – nämlich riesig! Das schwarze Accessoire macht sich ungewohnt gut an mir, meine Mitmenschen sehen dies wohl auch so; zwei Mal konnte ich es bisher tragen und fünf Mal bin ich bereits auf das Schleifenarmband angesprochen worden. Eine Quote, die für sich spricht, oder?Dankedankedanke liebe Catrin für dieses schöne Accessoire!

DIY |

Könnt ihr euch auch noch an die Kindernähmaschine von Singer erinnern, mit der ihr vielleicht wie ich Taschen, Mützen, Kleider und Pyjamas für eure Puppen genäht habt? Wie habe ich es geliebt mit meiner Mini-Nähmaschine, neben meiner Maman an der großen Nähmaschine, für meine Carla, Leonie und Alma Accessoires zu nähen, um ihr Puppendasein zu verschönern.Als ich aufhörte mich um meine Puppen zu sorgen und meinen Ehrgeiz ins Geigespielen intensivierte, ließ ich leider auch meine Nähmaschine links liegen, denn Maman nähte für mich eh die schönsten Kleider und Overalls aus der Burda nach. Mit meinem von meiner Mutter angefertigten Kinderkommunionkleid, es war noch zu der Zeit, in der die Kleinen keine Kutten zur Kinderkommunion tragen müssen, war ich 1994 sogar im Burda-Heft abgedruckt, weil meine Katechetin es damals für einen Schnittmuster-Wettbewerb einschickte. Viel habe ich seit der Puppen-Verschönerungszeit leider nicht mehr genäht, ab und an ein Geigenkoffertuch aus Samt (wobei,

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