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“Frühling, ich bin bereit für Dich!” – in der Hoffnung irgendwann erhört zu werden, denn in meinem neuen pfirsichfarbenen lufigen Kleid von & Other Stories bin ich mehr als bereit für ihn. Den Jumper (man beachte, auch ein Rücken kann entzücken, denn das Detail, eine Knopfleiste, liegt genau hier) von COS lässt sich auch bei diesen Temperaturen schon gut kombinieren. Meine neuen Stiefeletten hingegen habe ich noch nicht gewagt zu tragen, denn zu groß war bisher das Risiko sie sich im übriggebliebenen Wintermatsch auf den hiesigen Straßen zu verunstalten. Gekauft sind die Schuhe, mein bereits fünftes so unglaublich bequemes Paar aus dem Hause flip*flop, wieder bei Javari.de, der Onlineshop, der mich in der letzten Zeit am meisten begeistert hat, denn eine Wartezeit auf seine Schuhe ist hier praktisch nicht vorhanden – ich gab die Bestellung Montags auf und Dienstags Mittags waren sie bereits geliefert. Mit meiner neuen Sehhilfe, einem Modell

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Der in Berlin geborene Fotograf Erwin Blumenfeld (1897-1969) zählt in den 1940er und 1950er Jahren zu einem der weltweit gefragtesten Porträt- und Modefotografen. Aufgrund seiner ideenreichen und eigenwilligen Bildschöpfungen wird er von den führenden amerikanischen Magazinen wie Vogue, Harper’s Bazaar, Life und Look engagiert. Das Museum Folkwang in Essen widmet dem Virtuosen nun unter dem Titel “Blumenfeld Studio” eine umfangreiche Ausstellung mit Fokus auf bisher unbekannte Originalaufnahmen aus seinem Atelier am 222 Central Park South in New York City. Nach seiner Flucht in die USA im Jahr 1941 verschreibt sich der künstlerische Avantgardist und experimentierfreudige Fotograf Erwin Blumenfeld ganz der Auftragsfotografie im Studio. Kleider, Kosmetikprodukte und modische Accessoires stehen im Mittelpunkt seiner Inszenierungen, die zum einem den Vorgaben der Art Directors der Magazine, zum anderen den technischen Erfordernissen von Lichteffekten, Make-Up und Requisiten zu entsprechen haben. Doch trotz dieser Einschränkungen bleibt Blumenfeld stets erfindungsreich, arbeitet mit Anschnitten, Mehrfachbelichtungen, Farbfiltern, Folien

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„Willst Du mit mir gehen?“ – „Ja, wenn Du mich trägst“, lautet der ironisch-freche Slogan des Taschenlabels FREDsBRUDER. FredsBruder lässt die Herzen höher schlagen und meines sogar schon seit vier Jahren. Denn quasi seit der Geburtststunde des Labels habe ich immer einen Blick auf die hübschen Taschen und Portemonaies . Verspielte Formen und außergewöhnliche Linien zeichnen die Kreationen der Taschendesignerin Constanze Alef aus. Das spannende Design wird um hochwertige Materialien ergänzt – alle Taschen sind aus bestem Lamm- und Kalbsleder gefertigt. Nun ist die neue Herbst/Winter Kollektion von FredsBruder in den Taschenläden erhältlich und zeigt weiche, knautschige Beutel- und Shopperformen aus Rindleder mit leicht gewaschener Oberfläche, teilweise im Materialmix mit Leder in Schlangenoptik. Daneben finden sich Modelle mit individuellen Farbeffekten, auch in gewachstem Kalbsleder im Retro-Style. Die Farbpalette reicht von gedeckten Naturtönen, Taupe und Flieder über kräftiges Grün, Gelb und Rot auf gewaschenen Materialien bis zu Akzenten in Orange.  

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Darren Aronofskys Black Swan ist in aller Munde, viele junge, vielleicht auch nicht mehr ganz so junge Frauen träumen nach dem Kinobesuch davon in den Ballettstunden in der Kindheit etwas mehr Disziplin besessen zu haben, um jetzt auch als Mitglied der ABT Company das Schwanenmädchen tanzen zu können.  Zu unseren Ballerinas und pudertönigen Kleidern greifen wir im Frühjahr mit Freude, weil Natalie darin doch auch so hinreißend aussah. Auch die Designer schweben auf dieser Ballettinspirationswolke – bei Chanel sah man schwarze und weiße Federkleider, Chloé zeigte hauchzarte, roséfarbene Chiffonröcke und Oscar de la Renta präsentierte opulente Kleider mit ausladenden Röcken in jungfräulichem Weiß und bitterbösen Schwarz. Der Choreograph Benjamin Millepied am Theater Dortmund Die Choreografie für den Psychothriller der uns nachhaltig so bewegt hat, stammt von Benjamin Millepied, der mit Natalie Portman inzwischen verlobt ist und ein gemeinsames Kind erwartet. Für das Ballett Dortmund erarbeitet Benjamin Millepied zurzeit eine neue Choreografie,

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Während ich in Berlin das Gefühl habe in jeder fünften Straße ein Modeatelier zu finden, ist dieser Fakt in der Kulturhauptstadt, ich schreibe an dieser Stelle über Essen, leider (noch) nicht der Fall. Wie gut, dass nun in direkter Nachbarschaft zum Essener Museum Folkwang “Die Maßnahme”, ein erst vor drei Monaten eröffnetes Modeatelier, zu finden ist. Der alte Holzdielenboden und die hohen Decken des Ateliers erinnern mich dann auch sogleich an Berlin. Nicht überladen und überschaubar hängen in dem stilvollen Atelier an den Kleiderstangen Röcke, Blusen, Kleider und Hosen nebeneinander. Alles Modelle der beiden Designerinnen Anja Hvizdala und Julia Kaiser, die das Gemeinschaftsatelier zusammen führen. Kennengelernt haben sich die Beiden über eine Bekannte und stellten schnell ihre gemeinsame Leidenschaft für Mode und den Wunsch nach einem eigenen Atelier fest. Anja Hvizdala ist studierte Modedesignerin und Julia Kaiser schneidert bereits seit Kindertagen und hat sich das Nähen selbst angeeignet und nun

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Bildcollage von Britt Auch in der Essener Monki Dependance findet am Mittwoch, den 25. August die Release Party zum hauseigenen Magazin statt. Von 20.00 bis 22.00 Uhr darf im Limbecker Platz die neue Herbstkollektion nicht nur angeschaut, sondern auch gekauft werden. Mehr Infos gibt es auf der Facebook Seite der Schweden.Nina, Brini, Janosch und Yu-Ting – ich denke wir haben eine Verabredung.

Im Salzlager, dem größten Gebäude auf dem Welterbe Zeche Zollverein in Essen, zeigt Dmitry Krymov im Rahmen des Festivals “Theater der Welt” nun Opus No. 7, eine rauschhafte Mischung aus Schauspiel, Musik, Sprache und Bildern.  Dmitry Krymov ist Maler, Grafikdesigner, Bühnenbildner und Regisseur. Opus No. 7 entstand in seinem Labor an der von Anatoli Vasiliev gegründeten Russischen Theaterakademie gemeinsam mit den Studierenden.Der erste Teil des Doppelabends, Genealogie, nähert sich behutsam dem Holocaust in Osteuropa. Sänger werden zu Schauspielern und zu Malern, tragen Minuten später weiße Flächen durch den endlosen Raum, auf die die Gesichter der Ermordeten projiziert werden. An die Wand gemalte Bilder orthodoxer Juden verwandeln sich in Papier und Rauch speiende Schlote. Anklänge an ein Requiem fliegen durch die verlassene Lagerhalle, um sich in fassungslos gestotterten Gesang aufzulösen.Im zweiten Teil des Abends stehen Dmitri Schostakowitsch und sein zwiespältiges Verhältnis zum Staat im Mittelpunkt. Eine riesige Marionette trägt den russischen

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people2010

Wer “Mode” und “Ruhrgebiet” bislang mit Seidenblousonträger mit Minipli-Frisur implizierte, wird spätestens jetzt eines Besseren belehrt, denn das Ruhrgebiet braucht sich modisch wahrlich nicht zu verstecken und hat endlich sein eigenes Streetstyle Blog. Mode ist Kultur. Straße ist Kultur. Fotografie ist Kultur. Essen ist Kulturhauptstadt 2010. Gemeinsam mit Melanie bin ich ab jetzt für people2010 auf den Straßen des Ruhrgebietes unterwegs, um den Streetstyle der Ruhrmetropole zu dokumentieren. Interessante, ausgefallene, gut gekleidete, schicke, avantgardistische Persönlichkeiten, bei denen man einen zweiten Blick riskieren möchte, sind unsere Motive. Bei der Gelegenheit stellen wir euch gleich noch die interessantesten Locations der Kulturhauptstadt 2010 vor und bringen sie in Euer Berliner oder Münchner Wohnzimmer.