Meine Vorfreude ist riesig, denn genau in einer Woche geht es für mich an die Französischen Riviera, genaugenommen nach Nizza. Zwei Wochen habe ich Zeit den schönsten Strand, das netteste Café, die am köstlichsten schmeckende Crêpe (wobei ich die bretonische Variante “Galettes bretonnes” noch lieber mag), die hübscheste Boutique oder die verwinkelste Seitengasse ausfindig zu machen. Wenn ich bedenke, dass Nizza zu den fünfstgrößten Städten Frankreichs gehört, bin ich doch ein wenig enttäuscht von den Reiseführern, die ich bisher auftreiben konnte, deswegen zähle ich auf Eure Tipps: wo bekomme ich das leckerste Eis oder Monsieur Croque oder generell – was muss ich in Nizza unbedingt sehen? Im Anschluss an die Côte d’Azur geht es nach Paris, wo ich mich zum Glück recht gut auskenne und beispielsweise ein Frühstück in der “Rose Bakery” fest eingeplant habe. Voyage, voyage – Sommerferien sind doch einfach zauberhaft. Nizza-Foto: via Nizza

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Die Opernpause im Sommer bedeutet für mich – Zeit zum Reisen, Freunde und Familie treffen und ganz viel freier Zeit, auch abseits meines Rechners. Das ist auch der Grund, weshalb es hier die letzten Tage etwas stiller gewesen ist. Noch ein paar Tage und dann bin ich zurück mit Berichten aus Paris, Kopenhagen und Italien. Ich wünsche Euch allen einen tollen Sommer. Schöne Grüße aus Kopenhagen Corinna Übrigens, die Fotos habe ich mit instagr.am aufgenommen – wer mir dort folgen mag, findet mich unter “corirose”.

Das erste Mal hörte ich 2008 von “Bikram Yoga”; eine Berliner Berkannte berichtete damals fast exzessiv auf Facebook von ihrer neuen Leidenschaft. Was ich zunächst für eine Variante des Entspannungs-Yogas hielt, und für mich als “Sport” kategorisch ausschloss, stellte sich bei einem nächsten Berlinbesuch als ziemlich sportliche und schwitzige Form des Yogas heraus, denn in einer Bikram Yoga Klasse werden die 26 verschiedenen Yoga-Haltungen in auf 35 bis 40 Grad aufgeheizten Räumen 90 Minuten lang durchgeturnt. Also, nichts für kurzatmige Menschen, die keine Lust am Verbiegen und Kräfte auspowern haben. Nach und nach hatte ich das Gefühl sämtliche Berliner Freund- und Bekanntschaften würden zum Bikram Yoga pilgern und gemeinsam ihrem neuen Lieblingssport fröhnen. Blöd für mich, denn in Essen, Düsseldorf oder Köln sollte es die nächsten Jahre kein Bikram Yoga Studio geben. Ich redete mir meine Laufrunden schön und die heiße Yoga Variante als “meine” Sportart, denn dafür hielt ich

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