Mit Ballett kennt sich der Couturier Valentino bestens aus, denn schon 2009 entwarf er Kostüme für das Wiener Staatsballett. Jetzt hat Valentino Garavani für das New York City Ballet 16 Kostüme in Schwarz und Weiß, sowie natürlich im typischem Valentino-Rot entworfen. Feinstes Seidenchiffon und edles Organza, üppige Rüschen, Spitze und bauschige Tutus: “Ich mochte es, etwas Romantisches für die Mädchen zu entwerfen, die tanzen und flirten wollen”, erklärte der Designer in einem Interview mit The Cut. Für die große Herbst-Gala am 20. September 2012 im New Yorker Lincoln Center erweist das NYCB Valentino die Ehre, indem es das Stück “Rubies” von George Balanchine aufführt, eine Hommage an die roten Kreationen, das Markenzeichen, des Modemeisters. Als Dank übernahm Valentino die Ausstattung drei weiterer Ballette, darunter die, für die Welt Premiere von “New Martins“, choreographiert von Peter Martins zu Musik von Tschaikowskys “Eugen Onegin”. Co-Gastgeber des Abends sind unter anderem Valentinos langjähriger

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Für die Youth Issue no. 12 des Acne Papers hat der Fotograf Benjamin Alexander Huseby junge Tänzer und Tänzerinnen des weltberümten Bolshoi Theaters Moskau portraitiert. Beeindruckende und wahnsinnig stimmige und wunderschöne Momentaufnahmen aus dem Leben junger Balletttänzer sind dabei herausgekommen.   Bolshoi Theatre Moscow by Benjamin A. Huseby from Ice Cream on Vimeo. Fotos via Piecesnmelodies

Um die Ankunft seiner Kollektion in den Läden zu feiern, hat das australische Label LOVER einen Kurzfilm realisiert. Dieser hält einen traumähnlichen Augenblick im Leben der Balletttänzerin Amber Scott, aus der The Australian Ballet Company, fest. Die beiden Regisseurinnen Alice Wesley Smith und Kasia Werstak haben sich dabei musikalisch übrigens an der wunderbaren Gymnopedie Nr. 1 von Erik Satie bedient.

In Zeiten, in denen neue Modekollektionen, wie die heutige Burberry Prorsum Autumn/Winter 2011 Womenswear Runwayshow auf der London Fashion Week, live im Internet übertragen werden, sollte man nicht denken, dass so etwas im Theater nicht möglich wäre. So hat die Digital concert hall der Berliner Philharmoniker längst gezeigt, dass es falsch ist mit einem Konzert- oder Opernbesuch etwas Angestaubtes zu assoziieren. Vergangene Woche berichtete ich erst über die die choreographische Arbeit von Benjamin Millepied am Theater Dortmund für den dreiteiligen Ballettabend “Körper.tanzen.Formen” (Premiere: 26.03.2011).  Wie eine Probe dafür aussehen kann, zeigt dieses Video: Benjamin Millepied leitet die Probe über Skype in Zusammenarbeit mit seinem Kollegen Jason Fowler, Ballettmeister am New York City Ballet. Und da soll noch einmal sagen die Theatermacher hätten keine Ahnung von Web2.0.