Die Musiker der schwedischen Band Junip, bestehend aus dem Singer-Songwriter José González, Drummer Elias Araya und Keyboarder Tobias Winterkornhatten sich eigentlich schon 1998 in Göteburg zusammengeschlossen, doch bis zum ersten Album sollte es aber zwölf Jahre andauern, denn González’ Solokarriere funkte dazwischen. Die Skandinavier setzen auf Folkpop und elektronische Elemente und veröffentlichten unlängst ihr zweites Album “Junip”. Es ist nicht einfach, eine Genreschublade für Junip aufzuziehen. Die Musiker nutzen die Möglichkeiten der Elektronik, aber sie sind auch große Fans einer Soulsängerin wie Nina Simone. Sie integrieren Disco-Beats in ihre Sounds und nennen die britische New-Wave-Band New Order als wichtigen Einfluss. Psychedelia und Krautrock gehören ebenfalls zu den Ingredienzen. Und das musikalische Gesamtpaket: es ist verzaubernd und hat mich seit ein paar Wochen in seinen Bann gezogen. “Junip” ist mein Album des Frühjahrs, des Sommers, ach was, des Jahres.

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Bei Kosmetik und Musik ist es doch das gleiche, kommen Empfehlungen von Freunden, kann man ihnen meist blind vertrauen und weiß, dass sie gut sind. So auch bei diesem Musiktipp, den ich von der großartigen Nina Windisch bekam – Owlle mit “Ticky Ticky”. Blaue Augen, feuerrotes Haar, sinnliche Stimme. Die französische Musikerin Owlle bezaubert Augen und Ohren gleichermaßen. Ihr vom 90er Jahre Trip-Hop inspirierter Sound ist eine Mischung aus Elekrtro-Pop mit minimalistischen Beats und eingängigen Rhythmen. Erst kürzlich präsentierte die junge Sängerin ihre erste EP mit dem Leadtrack „Ticky Ticky“, der neugierig auf mehr macht. Ihr kennt sie unter Umständen schon, denn während der Paris Fashion Week  begeisterte Owlle die Modewelt mit ihrem Auftritt bei der H&M Show. Besonders für Liebhaber von Lykke Li, Glasser und Bat for Lashes ist Owlle eine echte Entdeckung. Am 12. April erscheint die neue Remix EP zu ihrem Song „Ticky Ticky“. Wir dürfen gespannt

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Egal ob Montagsmusik oder Musikmittwoch, die Mittwochsmusik gibt es nur echt und hier auf Modephonie, und das schon seit 2008. Da mir dies  auf dem Herzen lag, musste ich es einfach loswerden. Kommen wir doch direkt zu einer neuen Episode meiner Lieblingsrubrik. So ganz hat sich dieser Geheimnisschleier um die Band Chvrches noch nicht gelegt. Ok, wir wissen wer die Bandmitglieder sind und dass sie aus Glasgow kommen. Seit der ersten Single “The Mother We Share” wissen wir, dass sich schöner sphärischer Synthie-Pop hinter dem Trio versteckt. Und dann? Viel mehr kam leider bisher nicht ans Tageslicht. Die zweite Single “Recover” soll die Gemüter der Fans beruhigen, die ganz klar auf Facebook fordern: “We Need An Album”. Eine EP soll es jetzt werden, “Recover EP” wird sie heißen, das in den nächsten Tagen erscheint. Auf ein Album hingegen müssen wir erstmal noch warten. Wer die Band einmal live sehen möchte,

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Nach wochenlanger Abstinenz gibt es sie heute endlich wieder, einen neuen Beitrag in meiner Herzenskategorie, der Mittwochsmusik. Weshalb ich so lange geschwiegen habe, kann ich jetzt schon gar nicht mehr sagen, denn es vergeht eigentlich kein Tag ohne Musik in meinen Ohren, so wie die letzten nicht ohne David Lemaitre. Geboren auf 3600 Meter Höhe wächst David Lemaitre in La Paz, Bolivien, auf. In dieser unberührten Gegend hört er früh die melancholischen Lieder des südamerikanischen Hochlands von seiner Mutter, im Plattenregal seines Vaters fasziniert ihn die Psychedelic der amerikanischen 70er Jahre. Als Sohn einer chilenischen Künstlerin und eines bolivianischen Ingenieurs wächst David dreisprachig auf und kommt mit Anfang 20 nach Europa. Hier saugt er von Nick Drake über Noir Desir bis Kraftwerk alles auf, er beginnt Songs zu schreiben und mit Sound zu experimentieren. Es entsteht eine Reihe von Geschichten, die die introvertierte Stimme von Elliott Smith mit großen Hallräumen,

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“Can I Make The Music Fly?”  – “Mai oui, oui, oui” würde ich antworten, welch Frage! Seine ganz persönliche Antwort zeigt nun Bruce Weber mit dem gleichnamigen Film, der erstmals bei der Neueröffnung des Dior Homme-Stores in Miami gezeigt wurde und als Installation auch in der nächsten Zeit in den Flagship-Store integriert ist.  Gewidmet ist das Werk Glenn Gould, einem der genialst größten Musiker des vergangenen Jahrhunderts, mit dieser Meinung bin ich ganz bei Bruce Weber. «Es ist einer der großen Nebenverdienste meines Jobs, die Möglichkeit zu haben, mit kreativen Talenten zusammenzuarbeiten, die ich bewundere», so Kris Van Assche, Kreativdirektor von Dior Homme. «Der neue Film ist insbesondere deshalb faszinierend, weil er eine sehr persönliche Ästhetik zeigt. Außerdem haben wir eine große Bandbreite an jungen männlichen Akteuren dafür ausgewählt.» Portraitiert werden im Film der britische Geiger Charlie Siem, der ukrainischen Balletttänzer Sergei Polunin, sowie der erst zehn jährige Claudius Agrippa,

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Sie klingen ein wenig wie die Sugarbabes 2001 und sind dabei doch so unwahrscheinlich gut – MS MR. Über das Duo verrät bisher nicht viel über sich, auch wenn sie im Sommer als Vorgruppe von Marina and the Diamonds durch die USA getourt sind, ihre Facbook-Seite besagt, dass die Band aus New York stammt, ihr Tumblr ist eine Skurrilitäten-Sammlung. Ihre Musik bezeichnen sie selbst als Tumblr Glitch Pop, Soul Fuzz, Electroshock. Für mich ist es die dunkle und aufregendere Version von Lana del Rey meets The XX meets The Sugarbabes und genau das richtige für den Herbst. Von Hurricane kann ich gerade dabei gar nicht genug bekommen.