classical-sculptures-hipsters-8

Hach ja, für solche Funde liebe ich das Internet. Heute morgen beim Scrollen durch den Facebookstream amüsierte ich mich köstlich über den von einem Bekannten geposteten Link “Classical sculptures dressed as hipsters look contemporary and totally badass“. Bei diesen Fotos schoss es mir doch sofort in durch den Kopf “Gab es zuerst das Ei, oder die Henne?”, denn die Posen der klassisch griechischen und römischen Skulpturen, vom Fotografen Léo Caillard in Szene gesetzt, wirken angezogen doch auf einmal genau so, als könnten sie sich so im Streetstyle Blog eines Scott Schuman wiederfinden. Und das, obwohl uns die Skultpuren “nackt” doch so artifiziell wie sie nur sein können, vorkommen. Zum Schmunzeln, oder? Photos by photographer Léo Caillard and photo editor Alexis Persani.

20130611-205348.jpg

Samstags ist es mein gern gesehenes Ritual nicht nur für das Wochenende einzukaufen, sondern auch meine Wochenendblumen zu besorgen, wie hier im Bild vom gerade vergangenen schönen Junitag zu sehen. Nicht mit im Bild – das Flair-Magazin im Einkaufskorb. “Wochenendblumen” und die aktuelle Ausgabe der Flair zusammen im Strohkörbchen können kein Zufall sein; hierbei muss es sich wirklich um mein liebstes deutsches Magazin handeln! So war ich letzte Woche sehr erschrocken zu lesen, dass die Klambt Mediengruppe dieses ambitionierte Magazin, geprägt von höchsten modejournalistischsten Ansprüchen, samt liebevoll und stilsicherem Onlineauftritt, einstampfen wird. Was wären wir denn ohne die Flair und ihr Onlinemagazin? Ich mag mir meine Daily Fashion Dosis gerade noch nicht so recht ohne die beiden vorstellen, genauso wenig, wie ich mir meine Wohnung ohne Wochenendblumen vorstellen mag. So bin ich natürlich gerne mit dabei zu sagen: Rettet das Flair-Onlinemagazin, wenn Ihr nicht wollt, dass die deutsche Onlinemagazinlandschaft ein

Mehr Lesen…

20130609-170247.jpg

Neulich stellte ich in einem Gespräch mit einer Kostümbildnerin fest, dass wir beide eine große Vorliebe für Polohemden und altehrwürdige Kaufhäuser haben. Sowohl dem Polohemd, als auch den Traditionskaufhäusern wird nachgesagt ihren Zenit schon lange überschritten zu haben. Von wegen, für mich sind Polohemden so chic wie eh und je. Der Erfinder des Polohemds ist übrigens der Tennisspieler Rene Lacoste, der die langärmligen Tennishemden, gegen die Poloshirts austauscht. Das französische Modehaus mit dem berühmten Krokodil-Logo inszeniert die oft als konservativ und konventionell bezeichneten Polohemden seit Neuestem übrigens in ungewöhnlichen Kombinationen: lässig über die elegante Abendrobe oder sogar einen schwarzen Smoking gezogen. Es muss nicht immer der etzte Schrei sein, der neueste Bloggertrend – so haben Polohemden in der Modewelt durchaus ihren festen Platz haben und sind in dem immer schneller rotierenden Modekarussell auch so etwas wie eine angenehm ruhige Konstante. Damit man mit einem Bekleidungsangebot in einem Onlineshop genauso wie

Mehr Lesen…

Vor genau hundert Jahren, im sonnigen Mai 1913, eröffnete eine junge Dame namens Gabrielle Chanel im französichen Seebad Deauville ihre erste Modeboutique. Was danach folgte, gilt als eine der traumhaftesten Erfolgsgeschichten der Modegeschichte. Heute ist eine nicht weniger schillernde Figur, nämlich Karl Lagerfeld, Chef-Designer des französischen Modeimperiums. Für das geniale Multitalent war es eine Ehrensache, der legendären Gründerin zum hundertjährigen Jubiläum von Chanel ein filmisches Denkmal zu setzen. Unter dem Titel “Once Upon a Time” beschwört der kurze Schwarz-Weiß-Film in bezauberndster Stummfilm-Ästhetik die Gründungszeit des Modehauses. Der Streifen dreht sich um die Eröffnung der ersten Chanel-Boutique in Deauville, und natürlich wimmelt es darin vor schönen und äußerst stilvollen Menschen. Bei der Auswahl der Schauspieler hatte Lagerfeld freie Hand und konnte sich zudem noch aus seinem Pool an Supermodels bedienen. Und so tauchen neben Keira Knightley, die die junge Coco verkörpert, die Actrice Clotilde Hesme und Models wie Stella Tennant, Lindsey

Mehr Lesen…

20130424-210445.jpg

Wie heißt es so schön, wiederholt sich etwas zum dritten Mal, kann man von einer Tradition sprechen. Vielleicht wird es also eine Tradition, das Verreisen an meinem Geburtstag, oder in diesem Jahr: das Verreisen einen Tag nach meinem Geburtstag. Noch nie habe ich meinen Tag des Jahres entspannter und schöner als vergangenes Mal in Kopenhagen gefeiert, was auch bestimmt daran liegt, dass die dänische Hauptstadt direkt nach Paris und Berlin meine liebste europäische (Klein)Metropole ist. Nirgendwo kann ich besser und vielseitiger Einkaufen als dort (und für das Illum müssen bei jedem Besuch mehrere Stunden fest eingeplant werden). Abseits der “Stroget” finden sich die bezaubernsten Boutiquen, Interieurshops und viele hervorragende Restaurants und Cafés in den kleinen Seitenstraßen und Gässchen. Doch auch Paris ist immer eine Reise für mich wert. Von den modischen Vorzügen, den vielen Shops und Kaufhäusern wollen wir an dieser Stelle gar nicht erst sprechen. Der Pariser Charme spricht

Mehr Lesen…

20130411-220829.jpg

Stefanie Luxat, Autorin des hinreißenden Blogs Ohhh…Mhhh… stellt jeden Freitag fünf Fragen, die sie mit einem Foto beantwortet – und wer mag, kann mitmachen. Weil ihre heutigen Fragen so gut zu meiner Woche passen, schließe ich mir ihr an. Hier ist mein “Frage-Foto-Freitag“. 1.) Etwas Aufregendes? Die Arbeit an einem neuen Blogprojekt  – ich konzipiere gerade, viele können es sich wahrscheinlich schon denken, ein veganes Kochblog. Ich freue mich schon mächtig auf den Launch. 2.) Etwas Neues? Fast verzeweifet war ich auf der Suche nach ihm, den für mich perfekten und überall ausverkauften Eggshape-Frühjahrsmantel von COS. Doch seit ein paar Tagen ist er endlich bei mir. Lieben Dank an Johnny aus dem COS HQ, der Kundenservice ist wirklich unglaublich gut und so konnte das Unmögliche möglich gemacht werden. 3.) Etwas Schönes? “Entdeckt” (schon unfassbar unzählige Male gesehen, doch jetzt erst richtig ins Auge gefasst) – bei meinem ersten Frühjahrssparziergang durch

Mehr Lesen…